Unfallvermeidung beim Radfahren im Triathlontraining


Die unfallträchtigste Disziplin von den drei Triathlondisziplinen ist das Radfahren. Die verletzungsträchtigste ist das Laufen. Der Unterschied zwischen beiden liegt darin, dass im Radsport Akutverletzungen – eben durch Unfälle – dominieren, dagegen im Laufsport die Überlastungsverletzungen.

Akutverletzungen entstehen von jetzt auf sofort durch Unfälle. Diese können sebstverursacht oder fremdverursacht sein.

Selbstverursachte Unfälle entstehen durch Selbstüberschätzung des eigenen Könnens, Mißachtung der Verkehrsregeln, Unachtsamkeit oder einfache Dummheit.

Bei fremdverursachten Unfällen liegen die genannten Eigenschaften auf der Gegenseite, meistens einem Autofahrer, aber auch einem anderen Radfahrer oder einem Fußgänger. Auch Tiere können involviert sein, wobei das Fehlverhalten in 99% der Fälle beim verantwortungslosen Halter zu suchen ist.

Oft kann eine Teilschuld am Unfallgeschehen nicht ausgeschlossen werden. Die meisten Unfälle lassen sich vermeiden durch vorausschauendes, der Situation angepasstes Verhalten.

Geh immer davon aus, dass die anderen Verkehrsteilnehmer dumm wie Bohnenstroh sind (was in vielen Fällen, ihrem Verhalten nach zu urteilen – auch stimmt). Das bedeutet, dass du – als intelligenter Verkehrsteilnehmer – ein gewisses Maß an Toleranz ihnen gegenüber aufbringen und für sie mitdenken mußt.

Um Unfälle von vorn herein zu vermeiden, mußt du versuchen ihre Handlungsweisen vorauszusehen, zu antizipieren, und entsprechend vorausschauend handeln.

Geh niemals selbstverständlich davon aus, dass sich ein anderer Verkehrsteilnehmer in einer unfallgefährlichen Situation korrekt verhält. Bleib immer wachsam und habe ein Auge für das (mit großer Wahrscheinlichkeit auftretende) Fehlverhalten der anderen Verkehrsteilnehmer.

Ein besonderer Wesenzug vieler Menschen in der heutigen Gesellschaft im Straßenverkehr ist diese völlige Selbstbezogenheit, das Leben in einer eigenen Welt ohne die Kenntnis des Vorhandenseins anderer Mitbewohner (= Verkehrsteilnehmer) auf diesem Planeten. Ich nenne es „Das Sonnenkönig-Syndrom“. Das bedeutet, Verkehrsteilnehmer mit diesem Verhalten glauben, alles drehe sich nur um sie allein und jeder hat sich nach ihnen zu richten. Sie sind blind für Gefahrensituationen und völlig unfähig zu angemessenen Reaktionen. Rücksichtnahme ist ein Fremdwort für sie. Meistens geht dieses Verhalten einher mit einer relativ geringen sozialen und verbalen Kompetenz und der völligen Abwesenheit der Fähigkeit Fehler bei sich selbst zu suchen. Dieser Menschenschlag ist leider nicht nur eine Gefahr für sich selbst, sondern bringt mit seinem (Fehl-)Verhalten leider auch andere Verkehrsteilnehmer in (Lebens-)Gefahr.

Im Strassenverkehr sollte es für dich als Triathlet und Radfahrer, und somit als Verkehrsteilnehmer, selbstverständlich sein, dass DU DICH AN DIE VERKEHRSREGELN HÄLTST. Wenn du als Verkehrsteilnehmer respektiert werden willst, dann solltest du dich an die Verkehrsregeln halten, die du von anderen einforderst. Die Strassenverkehrsordnung wurde dazu gemacht, um es ALLEN Verkehrsteilnehmern zu ermöglichen unfallfrei am Strassenverkehr teilzunehmen und einen störungsfreien Verkehrsfluß zu gewährleisten.

Leider gibt es auch unter den radfahrenden Triathleten genug Rowdies, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten oder unter dem „Sonnenkönig-Syndrom“ leiden. Das Überfahren von roten Ampeln, das Fahren auf der falschen Strassenseite (auf der Strasse oder dem Radweg) oder das Benutzen der Strasse bei eindeutig auch für Rennräder befahrbarem Radweg gehören definitiv nicht zum verkehrskonformen Verhalten.

Nachfolgend findest du eine lose Reihenfolge von unfallträchtigen Situationen und ein vorausschauendes Verhalten beschrieben.

UNFALLTRÄCHTIGE GEFAHRENSITUATIONEN

AUF DEM RADWEG

Wenn ein Radweg einen guten Belag hat, ausreichend breit ist und nicht ständig von schlecht gebauten, d.h. überhöhten Absenkungen und Steigungen zur querenden Strasse gebaut ist, dann solltest du ihn benutzen.

Besonders wenn er entlang von vielbefahrenen Hauptverkehrsstrassen verläuft. Auf Hauptverkehrsstrassen oder Schnellstraßen bist du als Radfahrer ein Hindernis und ein Provokateur von Unfällen. Diese Strassen solltest du soweit wie möglich vermeiden (oder den Radweg benutzen).

Wenn ein Radweg hingegen verschmutzt ist, einen unzumutbaren Belag hat oder ständig von zu hohen Absenkungen durchbrochen wird (welche die Bereifung und Felgen von Rennrädern ruinieren), dann solltest du die Straße benutzen.

Wenn du im Stadtgebiet einen Radweg benutzt, solltest du deine Fahrgeschwindigkeit reduzieren, denn die Fußgänger sind bei einer Geschwindigkeit von über 25km/h nicht mehr in der Lage deine Geschwindigkeit einzuschätzen (im Ausnahmefall, dass du auch tatsächlich vorher gesehen UND wahrgenommen wirst).

Bei Radwegen, die ständig Strassen oder Ausfahrten queren, solltest du ebenfalls deine Fahrtgeschwindigkeit reduzieren und bremsbereit sein. Autofahrer haben die merkwürdige Angewohnheit nicht nach links zu sehen oder wenn, dann erst, wenn es zu spät ist. D.h. geh nicht davon aus, dass dich der Autofahrer, der aus der Seitenstrasse oder Einfahrt herausfährt sieht oder gar wahrnimmt. Warte immer auf ein entsprechendes Zeichen oder eindeutiges Verhalten, dass er dich tatsächlich wahrgenommen hat und dich vorbeifahren läßt.

Wenn du einen Radweg benutzt, achte auf parkende Fahrzeuge aus welchen Leute aussteigen könnten. Die meisten Auto- und Beifahrer sind so völlig selbstvergessen, dass sie nicht auf den Gedanken kommen, dass ein Radweg von Radfahrern benutzt werden könnte. Sie sehen sich nicht um, ob du auf dem Radweg angeschossen kommst. Die Tür wird meistens dann aufgerissen, wenn du dich auf ihrer Höhe befindest. Oder sie steigen aus und bleiben auf dem Radweg stehen. Oder noch besser: Sie laden auch noch ihren – genauso selbstzentrierten – Anhang oder Nachwuchs aus.

Der Gipfel der Dreistigkeit sind Fahrzeughalter, die den Radweg für einen Parkplatz oder eine Ladezone halten.

Ein weiteres „Übel“ auf Radwegen sind Fußgänger, Fußgänger mit Hunden, Radfahrer, die in der falschen Richtung fahren, unsichere Radfahrer, Radfahrer mit Kindern oder Inlineskater. (Von daher gesehen habe ich durchaus Verständnis dafür wenn viele Rennradler und Triathleten die Strasse benutzen.)

Fußgänger scheinen sich ebenfalls oft nicht bewußt zu sein, dass ein Radweg von Radfahrern benutzt wird. Sie bleiben mitten darauf stehen, um sich zu unterhalten oder einfach nur blöd in die Gegend zu starren oder kreuzen den Radweg – in völliger Selbstvergessenheit – aus heiterem Himmel. Mach dich in diesem Fall möglichst frühzeitig und lautstark bemerkbar. Ungeachtet des Alters und Geschlechts sind auch Fußgänger häufig nicht zu angemessenen Reaktionen im Strassenverkehr fähig. Ihnen fehlt völlig die Fähigkeit deine Geschwindigkeit einzuschätzen. Zudem kommen sie nicht auf den Gedanken, dass sie vom von links kommenden Verkehr zuerst erfasst werden (das läßt sie auch im Strassenverkehr bzgl. Autos kalt). Sie sehen sich nicht um, bevor sie den Radweg betreten, ob ein Radfahrer auf dem Radweg fährt oder nicht.

Fußgänger mit Hunden haben die irrwitzige Angewohnheit ihren Hund auf dem Grünstreifen unmittelbar neben der Strasse gehen zu lassen, während sie sich auf dem Gehweg befinden und ihre Seil-Roll-Leinen als Stolperfalle über den Radweg zu spannen. Deshalb sei besonders aufmerksam und bremsbereit, wenn du einen Hund mit Mensch in der Nähe wahrnimmst, mach auf dich aufmerksam und warte bis sich der Mensch zu dem Hund auf dem Grünstreifen gesellt hat.

Freilaufende Hunde (mit freilaufendem Halter) sind ebenfalls ein Problem, denn auch sie tendieren dazu genau dann deinen Radweg zu queren, wenn du dich auf ihrer Höhe befindest. Die dümmsten Halter rufen ihren Hund gerade dann zu sich, wenn du dich auf ihrer Höhe befindest. Auch hier solltest du deine Geschwindigkeit reduzieren, auf dich aufmerksam machen und bremsbereit sein.

FUSSGÄNGER allgemein

Fußgänger legen oftmals ein völlig irrationales Verhalten an den Tag, wenn du dich als Radfahrer bemerkbar machst. Selbst wenn sie dich sehen, heißt das noch lange nicht, dass sie dich wahrnehmen (es übersteigt wahrscheinlich ihren Erfahrungshorizont, dass es auch noch Radfahrer bzw. andere Verkehrsteilnehmer gibt, die diese Strasse benutzen könnten), bzw. dass sie in der Lage sind sich der Situation angemessen zu verhalten.

Fußgänger haben die Angewohnheit oft in Rudeln aufzutreten. Wenn sie in Rudeln auftreten, dann haben sie die Angewohnheit sich – einer Phalanx gleich – über die gesamte Strassenbreite zu verteilen, d.h. nebeneinander zu gehen. Wenn du dich bemerkbar machst, gibt es genügend Fußgänger, die (a) entweder nach links springen (anstatt nach rechts, damit du links vorbei fahren kannst) (b) die sich gar nicht rühren und stur geradeaus weiter gehen (c) stehen bleiben und sich im Zeitlupentempo umdrehen (d) sich umdrehen und dich mit offenem Mund anstarren (e) eine Mischung davon in unterschiedlicher Reihenfolge produzieren (f) plus unflätig reagieren.

Sei immer bremsbereit in der Nähe von Eltern mit Kindern, Kindern im allgemeinen, älteren Menschen und Menschen mit Hunden.

Wenn Fußgänger eine (Auto-)Strasse unfallfrei zu überqueren in der Lage sind, heißt das noch lange nicht, dass sie so weit denken können, dass nach der Strasse auf dem Radweg, den sie ebenfalls queren müssen, um auf den Fußweg zu gelangen, eventuell Radfahrer unterwegs sein könnten, die ebenfalls ihren Weg kreuzen könnten. Also, wenn du siehst, wie Fußgänger über eine Strasse hechten, geh davon aus, dass sie zu wenig Verstand besitzen, dass sie dich in ihre Aktion einbeziehen, wenn du dich mit 25-30km/h auf dem Radweg befindest. Reduziere deine Geschwindigkeit und bleibe bremsbereit, mach dich bemerkbar – auch wenn dich dieses dummdreiste Verhalten ärgert.

Besondere Vorsicht im Strassenverkehr ist sonntags, an Feiertagen und bei Föhnwetter angebracht, denn da ist meistens ein Volk unterwegs, für dessen ausgeprägte Dummheit im Verhalten es keine Beschreibung mehr gibt. Das gleiche gilt natürlich für die Nähe von Festivitäten, wie Volksfesten, Flohmärkten und ähnlichem. Die Leute sind meistens zu faul (oder zu dumm?) auch nur zweihundert oder auch zwanzig Meter weiter zu gehen, wo sie eine Strasse sicher queren könnten. Leider sind sie auch zu unfähig Geschwindigkeiten von herannahenden anderen Verkehrsteilnehmern einzuschätzen.

Andere Radfahrer

Lästig sind andere Radfahrer, die – entgegen der Strassenverkehrsordnung – in falscher Richtung auf einem Radweg fahren. Noch schlimmer wird es, wenn es sich dabei um Radfahrer handelt, die eindeutig unsicher unterwegs sind und/oder die Fahrtrichtung nicht halten können (aus welchem Grund auch immer), so dass ein Passieren – selbst bei eindeutiger akustischer Ankündigung – riskant wird. In diesem Fall würde ich (unerlaubter Weise) wenn der Gehweg frei ist und keine Fußgänger gefährdet werden, rechts über den Gehweg überholen. Das gleiche gilt für Radfahrer, die auf der richtigen Strassenseite unterwegs, aber unsicher in ihrer Fahrweise sind.

AUF DER STRASSE

Toter Winkel

Wenn du mit deinem Rad hinter einem Auto fährst, vermeide den toten Winkel, denn der Autofahrer kann dich nicht sehen. Der tote Winkel befindet sich ungefähr bei den seitlichen Bremslichtern eines Wagens. Wenn du dich dort in unmittelbarer Nähe aufhältst, bist du für den Fahrer des Wagens unsichtbar.

Ausreichend Bremsweg

Halte ausreichend Abstand zu dem vorausfahrenden Fahrzeug. Dabei solltest du deine eigene Geschwindigkeit und deinen Bremsweg in deinen Abstand einkalkulieren. Bei nasser oder verschmutzter Fahrbahn solltest du diese Faktoren zusätzlich in deinem Bremsweg berücksichtigen.

Bremsleuchten

Achte besonders an Ampeln darauf, ob die Bremsleuchten an dem vorausfahrenden Fahrzeug funktionieren oder nicht. Wenn diese nicht funktionieren oder der Fahrer über das Herunterschalten seine Fahrt verlangsamt, halte mehr Abstand.

Parkende Autos

Wenn du an parkenden Autos vorbeifährst, solltest du darauf achten, ob sich darin befindende Personen plötzlich aussteigen könnten. Die wenigsten Verkehrsteilnehmer scheinen gelernt zu haben, sich erst einmal über den von hinten kommenden Verkehr zu orientieren, bevor sie die Fahrzeugtür aufreißen und aussteigen (ich sag ja: Sonnenkönig-Syndrom). Halte, wenn möglich, ausreichend Abstand zu parkenden Fahrzeugen, sei brems- und ausweichbereit. Gleichzeitig mußt du dir auch noch über den dir nachfolgenden Verkehr bewußt sein, von dem du bei einem Ausweichmanöver erfaßt werden könntest! Deshalb: Doppelt vorausschauend fahren!

Besonders dumm und im negativen Sinne prägend ist das Verhalten von Eltern, die ihre Kinder auf der Strassenseite aussteigen lassen. Oder Eltern, die ihre Kinder auf der Seite zur Strasse oder dem Radweg führen.

Dreißigerzonen

Beliebt für brenzlige Bremssituationen sind Dreißigerzonen oder Spielstrassen. In 30er-Zonen fährst du als Triathlet oft schon 30km/h (oder knapp darüber/darunter). Dennoch gibt es mehr als genug Autofahrer, denen das zu langsam erscheint, die dich überholen müssen, nur um dich an der nächsten Kreuzung – die ca. 30m entfernt ist – mit einer Vollbremsung auszubremsen, weil sie rechts (oder links) abbiegen wollen.

Bodenbelag

Der Bodenbelag beeinflusst dein Fahr-, Kurven- und Bremsverhalten. Wenn deine Reifen abgefahren sind, verhält sich dein Rad anders als mit vorhandenem Profil. Wenn zusätzlich der Untergrund nass oder verunreinigt ist, verlängert sich dein Bremsweg und dein Sturzrisiko erhöht sich.

Gleisquerungen

Versuche Gleise möglichst im 90°-Winkel zu überfahren. Je schräger du sie überfährst, desto größer ist deine Sturzgefahr.

Überholmanöver

Vermeide riskante Überholmanöver. Bedenke immer: Du hast nur diesen einen Körper und nur dieses eine Leben. Fünf oder zehn Sekunden länger zu warten, sollten es dir für ein verlängertes restliches Leben wert sein.

Reaktionszeiten

Wenn deine Reaktionszeiten langsam sind, dann laß dir mehr Zeit bei deinen Entscheidungen oder trainiere deine Reaktionsschnelligkeit. Kampfsportarten sind beispielsweise gut dazu geeignet.

Blockadeverhalten

Vermeide es irgendwo mitten auf der Strasse, einer Einfahrt stehen zu bleiben („Sonnenkönig-Syndrom“). Weder beim Abbiegen, noch um zu ratschen. Strassen, Ein- und Ausfahrten, auch der Rad- oder Fußweg werden auch von anderen Verkehrsteilnehmern benutzt. Stell dich an die Seite, so dass andere Verkehrsteilnehmer ungehindert passieren können.

Gruppenfahrten

Wer in der Gruppe fährt, sollte in der Gruppe fahren können. Das mag sich jetzt sinnlos anhören, ist es aber nicht. Die meisten Triathleten können nämlich nicht in der Gruppe fahren.

Wenn du in einer Gruppe fährst, achte auch auf den von hinten kommenden Verkehr. Das ist die Aufgabe der hinten fahrenden Radfahrer. Den vorn fahrenden Radfahrern sind die weiter hinten fahrenden Radfahrer im Blickfeld, so dass sie die Situation hinter der Gruppe nicht einsehen können. Gib die Informationen rechtzeitig und laut genug an die vorderen Gruppenmitglieder weiter.

Wenn du (ihr) nur zu zwei oder zu dritt unterwegs seid, gelten für euch noch nicht die Strassenregeln für Radgruppen, sondern immer noch die für Einzelfahrer. Verhaltet euch entsprechend, fahrt hintereinander, spätestens sobald ihr ein von hinten herannahendes Fahrzeug bemerkt oder die Strasse sich so weit verengt, dass auch ein entgegenkommenden Fahrzeug Probleme dabei hätte euch zu passieren. Erst ab 16! Radfahrern geltet ihr als Gruppenverband und dürft dauerhaft in Zweiergruppen nebeneinander fahren.

Bedanke dich mit einem Handzeichen, wenn dir ein Autofahrer die Vorfahrt läßt. Es ist nicht selbstverständlich, dass er das tut. Auch dabei solltest du dir der Absicht des Autofahrers sicher sein.

Selbst wenn du Vorfahrt hast, solltest du immer darauf achten, dass der Autofahrer dir deine Vorfahrt auch tatsächlich läßt. Denke immer daran: Das Auto hat mehr Blech als du. Bei einem Zusammenstoß hat das Auto eine Delle, aber du wahrscheinlich Knochenbrüche. Unterlasse es dir die Vorfahrt zu erzwingen, wenn du keine Vorfahrt hast.

Für bestimmte Vergehen im Strassenverkehr sammelst auch du als Radfahrer Strafpunkte in Flensburg bis hin zum Führerscheinentzug.

Auf Radsport-aktiv.de findest du einen Auszug aus der Straßenverkehrsordnung mit den Radfahrern betreffenden Paragraphen.

Auch auf Rad-net.de gibt es eine entsprechende Hinweisseite auf die Strassenverkehrsordnung.

Wie die meisten Autofahrer über Rennradfahrer oder Triathleten (die Autofahrer machen da keinen Unterschied!) denken, kannst du aus diesem Beitrag herauslesen. Dabei wird nicht differenziert, dass es sich um einen besonders bedauerlichen Einzelfall handelt, sondern generalisiert. Allerdings gibt es leider auch ausreichend Rennradler und Triathleten, die in die Verkehrsrowdy-Kategorie fallen… Etwas mehr Toleranz auf beiden Seiten würde zu einem reibungsloseren Verkehrsfluss und weniger Stress auf beiden Seiten führen.

Fazit: Du kannst das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer im Strassenverkehr nicht verändern. Aber du kannst dein Verhalten ändern, um Unfälle zu vermeiden. Die wirksamste Methode, um Unfälle beim Radfahren im Triathlontraining zu vermeiden, ist vorausschauend zu fahren, Tempo herauszunehmen, dich bemerkbar zu machen, aufmerksam und bremsbereit zu sein.

Wenn dir noch weitere unfallträchtige Situationen einfallen, ergänze diese Liste über die Kommentarfunktion.

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