Wettkampfbericht vom 2. Schongau Sprinttriathlon am 28. Juli 2013


Als ersten Gastbeitrag auf diesem Blog gibt es einen ausführlichen Wettkampfbericht von „Fröhliche Beine“ zur Sprint-Distanz (0,5km – 20km – 5km) des 2. Schongau Triathlons, der am Sonntag, 28.07.2013 statt fand. Hier seine Eindrücke von diesem Wettkampf:

Mein erstes Schwimmen im Fluss. Der große Pulk stand mittig auf der rechten Seite des Lechs, und die Boje zur 180 Grad Wende war in ca. 100 Meter zu sehen. Am Start habe ich mich bewusst weit rechts in erster Reihe aufgestellt. Dadurch wollte ich mich diesmal auf Kosten des etwas weiteren Weges aus dem „Gehaue“ raus halten.

Peng. Die Meter bis zur Boje liefen gut: Platz zum Schwimmen, Sichtkontakt zur Boje (Sichten üben im Freiwassertraining bei Vera hat sich ausgezahlt), keine großen Wellen. Ideal-Plan wäre gewesen, außen soweit vorzukommen, dass ich vor der Boje nach innen hätte ziehen können.

Bei der Wende war ich von der Boje zwar fünf Meter weg, konnte aber sozusagen auf der Außenbahn durchschwimmen. Besser als innen im Stau zu stehen.

Nach der Wende war das Feld ziemlich breit gefächert, so dass ich mich entschloss das Tempo meiner Mitschwimmer zu halten und zu versuchen in Lücken weiter nach vorne zu kommen.

100 Meter nach der Wende hab ich meine neue Nasen-Klammer verloren. Kaltes Wasser in der Nase bin ich nicht gewohnt, ebenso nicht mehr das Ausatmen unter Wasser durch die Nase. Leider hab ich dadurch den (Atem-)Rhythmus verloren, d.h. musste immer wieder Brustzüge einbauen.

Schade, weil ich schneller Kraulen hätte können als die Vorder- und Nebenleute. Immerhin bin ich in der vorderen Hälfte aus dem Wasser gekommen. Mein armer Neo – das Ausziehen war wieder ein Gezerre, aber schneller als bei meinen vorangegangenen Triathlons. Fazit: durchwachsen.

Beim Radln hab ich viele Positionen gut gemacht und wurde einmal überholt. Dafür, dass ich fast Vollgas gegeben hab (leider wieder mit muskulären Problemen links), bin mit der Zeit nicht ganz zufrieden. Fazit: durchwachsen.

Meine geplante Lauf-Zielzeit konnte ich nicht erreichen, was auch dem harten Radln geschuldet war. Taktisch war es trotzdem richtig, weil mich auch beim Laufen nur noch ein anderer Triathlet überholt hat. Fazit: durchwachsen.

Gesamt-Fazit: 3x durchwachsen, d.h. auch keine Aussetzer und es reichte im Ziel dann doch zu einer guten Platzierung.

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert, selbst in vielen Kleinigkeiten. Kurze Wege und außerordentlich hilfsbereite Organisatoren (am Land ist halt das ganze Dorf stolz auf so eine Veranstaltung; in München würden sich 98% belästigt fühlen).

Das Einrichten der Wechselzonen war sehr unkompliziert und die nummerierten Plätze ausreichend breit.

Beim Schwimmstart konnte man eine Tüte abgeben, die zum Ziel gebracht wurde. Der Lech war sehr klar. Am Boden konnte ich z.B. ein Fahrrad entdecken. Von einem frustrierten Triathleten aus dem letzten Jahr?

Die Radstrecke führte erst direkt ins Zentrum von Schongau und dann raus aufs Land. Die Straßen waren kurvig, meist flach oder leicht-prozentig. Windschattenfahren konnte ich nicht beobachten. Schmankerl war die Rampe zur Schongauer Altstadt.

Das Laufen fand direkt in der Altstadt von Schongau auf 2,5 km-Runden statt. Geschätzte 80% Teer, 20 % Schotter. Sehr positiv, dass es auf der Laufstrecke pro Runde zwei Stationen mit Iso und Wasser gab. So war die Hitze – ca. 35°C! – zumindest für mich kein Problem.

Bei der Abfahrt stand am Parkplatz plötzlich das Anne-Haug-Auto neben uns – samt der Weltcup-Gesamtführenden! Herrje, ist die zierlich und durchtrainiert! Und ohne Star-Allüren. Ihre Begleiter haben extra noch einen Kuli organisiert für ein Autogramm auf unsere Startnummern. Danke! Anne hat sich mit dem Versprechen verabschiedet in Zukunft immer Autogramm-Karten dabei zu haben 🙂

„Fröhliche Beine“

Auf der Homepage des Schongau Triathlon findest du auch ein Imagefilm zum Schongau Triathlon 2012. Wenn du nach diesem Wettkampfbericht neugierig geworden bist und noch ein paar „laufende“ Bilder sehen wiilst.

Hast du Fragen oder Anmerkungen zu „Fröhliche Beines“ Wettkampfbericht? Dann hinterlasse einen Kommentar.

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