Langweilst du dich in deinem Triathlon-Training?


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Gehörst du zu den Triathleten, die das Kraulschwimmen als monoton empfinden? Suchst du nach einem wasserdichten MP3-Player, um dir die „Zeit zu vertreiben“? Bist du der Läufer oder Radfahrer mit Knöpfen im Ohr? Langweilst du dich beim Radfahren und Laufen so sehr, daß du dich selbst in der Natur mit Musikkonserven oder Hörbüchern berieseln lassen mußt?

Anstatt dich mit dem zu beschäftigen, was du tust, lenkst du dich ab von dem, was du tust. Abgesehen davon, daß es beim Laufen und Radfahren gefährlich ist, wenn du dir deiner Umgebung nicht bewußt bist.

Wie willst du irgend etwas von dem mitbekommen, von dem was du tust? Wie willst du deine Leistungen verbessern, wenn du nichts von dem mitbekommst, was du tust und dich nicht für das interessierst was du tust?

Ursachen deiner Langeweile im Triathlon-Training

Langeweile – egal ob beim Schwimmen, Radfahren oder Laufen – kommt meiner Meinung nach nur auf, wenn du als Athlet

  • nicht bei der Sache bist, sondern irgendwo anders.
  • kein Interesse hast an dem, was du tust.
  • nur irgend etwas abspulst, weil du es „mußt“. (Sinnfrage)
  • keine Ahnung davon hast, was du überhaupt machst. (Kenntnis- und Wahrnehmungsfrage)
  • eine Konsumentenhaltung hast.

Du bist nicht bei der Sache,

wenn du dich in deinem Schwimmtraining, Radtraining oder Lauftraining mit Dingen beschäftigst, die nichts mit deinem Kraulschwimmen, Radfahren oder Laufen zu tun haben. Beispielsweise mit Vorfällen in deiner Arbeit, im Studium etc., Streß mit dem Lebenspartner, finanzielle Sorgen, etc. Anstatt dich mit dem zu beschäftigen, was du tust, in dem Moment in dem du es tust, bist du mit deinen Gedanken ganz woanders.

Du hast kein Interesse an dem, was du tust,

wenn du Kraul schwimmst, Rad fährst oder läufst, aber es ist nicht das, was dich eigentlich interessiert, sondern es ist nur Mittel zum Zweck.
Du schwimmst, radelst, läufst

  • weil du jemanden oder eine Gruppe Leute treffen willst (Geselligkeit, Austausch).
  • um jemanden zu beeindrucken.
  • weil andere es machen.
  • um abzunehmen.
  • weil es im Trend liegt („in“ ist).
  • weil (was auch immer dein Motiv ist).

Hast du wirklich Interesse am Triathlon oder den Einzelsportarten? Oder warum machst du Triathlon? Wenn es dich langweilt, dann mache etwas anderes. Es gibt tausende von anderen Sportarten und noch mehr andere Beschäftigungsmöglichkeiten…

Andernfalls ist es kein Training, sondern du versuchst nur dein Gewissen zu beruhigen, damit du „etwas“ in dein Trainingsprotokoll eintragen kannst. Schwimm-, Rad- oder Lauf-Training oder technisches Üben ist etwas anderes.

Du spulst nur etwas ab, weil du es „mußt“,

  • wenn du einen Trainingsplan hast, aber nicht verstehst worum es geht.
  • wenn dir dein Trainer etwas vorgibt, aber du nicht verstehst warum du es tust.
  • wenn du Vorgaben durch Trainingsplan oder Trainer hast, aber keine Lust hast es zu tun.

Du hast eine Konsumentenhaltung, wenn

  • du dir grundsätzlich keine Gedanken um das machst, was du tust.
  • du alles nur passiv konsumierst, ohne dir jemals die Frage nach Sinn und Zweck zu stellen
  • du nur auf Spaß aus bist
  • du nur auf Abwechslung aus bist
  • du immer nur auf der Suche nach dem nächsten „Kick“ bist und dich grundsätzlich schnell langweilst
  • deine Aufmerksamkeitsspanne zu kurz ist, um dich intensiv mit etwas auseinander zu setzen

So wird dein Training wieder kurzweilig

Wenn dein Training also spannend, interessant, kurzweilig sein und vor allem deine Leistungen im Triathlon verbessern soll, dann

  • sei bei der Sache. In.Jeder.Einzelnen.Sekunde. In der du trainierst.
  • interessiere dich für das, was du tust. Vor allem deine Bewegungstechnik. Deine Hilfsmittel. Deine Umgebung (damit meine ich nicht unbedingt die Landschaft!). Alles, was dazu gehört plus die Randgebiete und blicke über deinen Horizont hinaus…
  • erfülle, das was du tust mit Sinn für dich. Mach etwas eigenes daraus.
    In einem Vereinsschwimmprogramm bekommst du kein auf dich individualisiertes Programm. Also mach etwas eigenes daraus, indem du dir eigene Fokuspunkte innerhalb der gestellten Aufgaben setzt. Beispielsweise: maximale Streckung bei jedem Armzug. Oder Kopf tief bei jeder Kraulatmung. Oder immer schulterbreit eintauchen. Oder … Setz dir einen Fokuspunkt der DICH weiterbringt, indem du an etwas arbeitest, was du noch nicht kannst. Und zwar so lange, bis du es kannst.
  • lerne, was du tust. Verstehe, was du tust. Fühle, was du tust. Erweitere deine Kenntnisse, anstatt immer nur das gleiche zu machen, was du schon kannst. Nur etwas = eine Übung, ein anderes Intensitätslevel, eine andere Strecke, eine längere Strecke, eine andere Kombination etc., das du nicht kennst und nicht kannst, bringt dich weiter und du verbesserst deine Leistungen.
    Wenn du nur immer das machst, was du kannst, wirst du dich kein Stück verbessern. Einstein hat mal gesagt: „Insanity is to do the same thing over and over again and expect different results.“
  • lege deine passive Konsumentenhaltung ab und engagiere dich aktiv in dem, was du tust. Setze dich aktiv und intensiv mit dem auseinander, mit dem, was du tust.
  • Und vor allem: Umgib dich mit Leuten (Athleten), die gut drauf sind und motiviert, das beste aus sich herauszuholen. Meide alle Jammerer, Nörgler, und Nein-Sager. Und laß dich nicht auf deren Niveau herabziehen.

Und du wirst dich nie mehr in einem Training langweilen.

Jede Menge Hinweise, wie du dein Triathlon-Training sinnvoller, zielgerichteter gestalten kannst, findest du hier auf dem Blog.

Übrigens: Das läßt sich auf alles anderen „langweiligen“ Tätigkeiten im Leben übertragen (Putzen, Bügeln, Aufräumen, Ablage, Einkommenssteuer etc.).

Es ist lange her, daß ich mich das letzte mal bei irgend etwas gelangweilt habe. Und schon gar nicht beim Radfahren, Laufen oder Schwimmen. Auch du mußt dich von nun an nie mehr in deinem Triathlon-Training langweilen 😉

Buche eine Trainingsstunde und ich zeige dir, auf was du alles achten kannst und sollst. Wie abwechslungsreich dein Schwimm- oder Lauftraining ist, wenn du dich tatsächlich mit dem beschäftigst was du tust. Und wie du allein dadurch deine Leistungen verbesserst. Wenn DU es tust.

Buche einen der 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshops oder den Kompakt-Lauftechnik-Laufworkshop und lerne die Werkzeuge kennen, mit welchen du deine Trainings im Schwimmen und Laufen für den Rest deines Lebens bereichern und verbessern kannst. Wenn DU es tust.

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