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7 Mythen über Total Immersion® widerlegt

7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Selbst namhafte Schwimm- und Triathlon-Trainer (Coaches) haben oft eine falsche Vorstellung davon was Total Immersion® (kurz: TI) ist. Es scheint die meisten auch nicht zu interessieren ihren Horizont in dieser Hinsicht zu erweitern. Was sie allerdings nicht daran hindert über TI herzuziehen, das, was sie nicht verstanden haben schlecht zu machen und als falsche Gerüchte auszustreuen.

Im nachfolgenden Beitrag findest du 7 Falschaussagen zu TI gesammelt und richtig gestellt.

Inhalt

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7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Mythos Nr. 1 - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Mythos Nr. 1 – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Mythos Nr. 1: Ich habe noch nie jemanden TI im Wettkampf schwimmen sehen.

TI kann auch niemand schwimmen (sehen), weder im Wettkampf oder auch sonst in keinem Wasser. Weil TI (Total Immersion®)
a) der Name einer US-Firma ist.
b) eine Lehrmethode dieser US-Firma ist.
c) das Lehren mit dieser Lehrmethode dieser US-Firma ist.
d) ein rechtlich geschützter Name ist.

Niemand schwimmt a) mit einer US-Firma b) mit einer Lehrmethode c) mit dem Lehren einer Lehrmethode d) mit einem rechtlich geschützten Namen. Völlig unabhängig von Ort und Schwimmart.

Allein die Aussage Nr. 1 zeugt davon, daß derjenige, der diese Aussage getroffen hat, keine Ahnung hat wovon er spricht.

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7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Mythos Nr. 2 - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Mythos Nr. 2 – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Mythos Nr. 2: Beim Schwimmen mit Total Immersion® geht es darum mit der niedrigsten Armzugzahl zu schwimmen.

Nirgendwo bei TI steht, daß es einzig und allein darum geht mit der niedrigsten Armzugzahl zu schwimmen. Sondern es geht immer darum eine möglichst geringe Armzugzahl in Zusammenhang mit einer jeweiligen Zeit zu schwimmen.

Swimming Golf (Schwimmgolf oder SWOLF) hat Total Immersion® lang vor Garmin & Co. benutzt.

Zusätzlich wurde die Anzahl der Armzüge pro Bahn in Bereiche in Abhängigkeit von der Körpergröße angegeben. Es war ein Anhaltspunkt, woran sich ein Selbstlerner im Kraulschwimmen überprüfen konnte, ob er deutlich zu viel oder zu wenig Armzüge pro Bahn für seine Körpergröße machte oder nicht.

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7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Mythos Nr. 3 - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Mythos Nr. 3 – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Mythos Nr. 3: Total Immersion® möchte die Leute nur schön schwimmen lassen. Im Wettkampf geht es nicht ums schön schwimmen.

Nirgendwo steht explizit, daß „schön schwimmen“ das Hauptziel von Total Immersion® ist. Total Immersion® macht schlechte (Kraul-)Schwimmer (= langsame Schwimmer) guten (Kraul-)Schwimmern (= schnellen Schwimmern) ÄHNLICHER im Aussehen, sprich: ähnlicher im Bewegungsablauf. Und erprobter Weise funktioniert das auch in Bezug auf Schwimmgeschwindigkeit.

Was nicht heißt, daß du nach einem Kraultechnik-Workshop Zeiten schwimmst wie ein Spitzenschwimmer. Das wäre wieder einmal so eine typische Fehlinterpretation. Kein Workshop/Seminar/Kurs macht dich über Nacht zum Spitzenschwimmer.

Kraulanfänger, die vorher noch nicht einmal eine Bahn Kraul schwimmen konnten, können nach einem Workshop meistens mindestens eine Bahn Kraul schwimmen. Athleten mit Erfahrung im Kraulschwimmen, die vorher langsamer als 2:00min/100m schwammen, können 2:00min/100m und schneller schwimmen (sofern sie die Inhalte des Workshops korrekt umsetzen.)

Damit ist meiner Meinung auch klar, an welche Zielgruppe sich die Lehrmethodik von Total Immersion® hauptsächlich wendet: An erwachsene Späteinsteiger in den Schwimmsport (ins Kraulschwimmen), erwachsene Athleten aus anderen Sportarten ohne schwimmsportlichen Hintergrund, die im Erwachsenenalter noch eine gute Kraultechnik lernen und/oder das Kraulschwimmen für die Teilnahme an einem Triathlon lernen oder ihre Schwimmzeiten verbessern wollen.

TI richtet sich nicht an Leistungsschwimmer oder (Semi-)Profis im Schwimmsport.

Und ja, es ist richtig, daß es im Wettkampf um Schwimmzeiten und nicht ums Schönschwimmen geht. Du bekommst einen Blumentopf für die schnellste Zeit, nicht für den schönsten Armzug.

Es gibt neben den ambitionierten Wettkampfsportlern auch Leute/Athleten, deren Ziel es ist ästhetisch möglichst schön Kraul zu schwimmen. Die finden sich selten in den Wettkämpfen, sondern schwimmen aus Fitness- und Gesundheitsgründen, als Ausgleichssportart zur Hauptsportart oder möchten im Sommer entspannt Kraul schwimmend ihren Badesee durchqueren (= zweite Zielgruppe).

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7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Mythos Nr. 4 - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Mythos Nr. 4 – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Mythos Nr. 4: In den YouTube Videos haben sie Pausen im Armzug. Sie beschleunigen und bleiben wieder stehen.

Die MEISTEN YouTube Videos von Total Immersion® (TI) zeigen ÜBUNGEN oder das Übertragen von Übungen ins Kraulschwimmen. Weder werden Kraultechnik-Übungen noch der erste Übertrag noch eine Demo derselben im Wettkampftempo abgespult, sondern in einem langsamen Tempo.

Zu lange Pausen im Armzug werden auch als „Gleiten“ bezeichnet. Wie geschrieben: Im Kraultechnik-Üben und im ersten Übertrag ins langsame Kraulschwimmen sind Pausen oder Gleiten in Ordnung. Wenn du Kraulschwimmen u.v.a. schneller Kraul schwimmen willst, dann sind Pausen im Armzug und Gleiten tabu.

Damit zeigen diejenigen, die o.g. Aussagen machen meiner Meinung nach, daß sie Kraultechnik üben und Kraulschwimmen verwechseln, bzw. den Unterschied nicht kennen.

Oder/und inzwischen so weit von erwachsenen Späteinsteigern in das Kraulschwimmen entfernt sind, daß sie sich nicht mehr in deren besondere Probleme einfühlen können.

ÜBEN erfolgt v.a. am Anfang und zur Demo in einem relativ langsamen Tempo und Pausen im Bewegungsablauf entstehen dabei zwangsläufig. Und damit ja, beim langsamen Üben, im langsamen Übertrag und zur Demo finden sich Pausen im Bewegungsablauf. Dafür ist es ja auch Kraultechnik-Üben und nicht Kraulschwimmen. Und schon gar nicht ist es eine Demonstration im Wettkampftempo.

Offensichtlich hat auch keiner derjenigen, die o.g. Aussage getroffen haben jemals Terry Laughlin (den Gründer von TI) in einem Freiwasserwettkampf gesehen. Dort schwimmt er mit einer deutlich höheren Armzugfrequenz und definitiv ohne Pausen im Armzug. (Andernfalls hätte er auch garantiert keine Masters-Rekorde in seiner Altersklasse (und darunter) im Freiwasserschwimmen aufgestellt.)

Merke: Vermeide es Kraultechnik-Üben (und dessen anfänglichen Übertrag) mit Kraulschwimmen zu verwechseln.

Das erste ist die Voraussetzung für das Zweite. Aber weder identisch noch das Gleiche.

Viele der TI-Kritiker beziehen sich dann auf das Video von Shinji Takeuchi, was (immer noch – Stand Januar 2017) das meistgeklickte Schwimmvideo auf YouTube ist.

Shinji Takeuchi wollte „the most graceful swimmer in the world“ werden. Nicht der schnellste. Sein Ziel war tatsächlich „schön“, „anmutig“, „elegant“, „mühelos“ und „leicht“ auszusehen beim Kraulschwimmen. Und er hat es meiner Meinung nach geschafft. Wie gesagt: Dabei ging es nicht um Schwimmgeschwindigkeit.

Wobei ein Kritiker auf YouTube (der das Video genau in diesem Punkt hauptsächlich kritisierte und damit meiner Meinung nur zeigte, daß er überhaupt nicht verstanden hatte, worum es in dem Video ging…) festgestellt haben will, daß er für die 25m 20 Sekunden brauchte. Leider ist das Video nicht mehr online.

Das ist bereits eine Schwimmzeit (noch dazu mit einer offensichtlich geringen Belastungsintensität und trotz Pausen im Armzug) von der die meisten erwachsenen Späteinsteiger ins Kraulschwimmen nur träumen können… (würde einer 1:20min/100m entsprechen).

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7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Mythos Nr. 5 - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Mythos Nr. 5 – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Mythos Nr. 5: Total Immersion® ist ein Schwimmstil (oder eine Schwimmtechnik oder eine Armzugtechnik)

Diese Aussage habe ich sogar schon in einem Kraulschwimmbuch gefunden. Wiederum zeugt diese Aussage davon, daß derjenige, der sie aufstellt (meiner Meinung nach) keine Ahnung von TI hat.

Total Immersion® ist weder ein Schwimmstil noch eine Schwimmtechnik. Was TI ist, siehe unter Mythos Nr. 1. Total Immersion® nutzt die Front-Quadrant-Technik als Standard Armzugtechnik, die im Rahmen der Lehrmethode gelehrt wird.

Innerhalb eines jeden Kraulschwimmkurses (egal wo) wird (meines Wissens nach) eine einzige Armzugtechnik gelehrt und nicht zwei, drei oder mehr unterschiedliche. Weder ist dafür Zeit noch nutzt es einem Schwimmanfänger oder einem Athleten, der seine Kraultechnik verbessern will.

Weder ist Total Immersion® Front-Quadrant-Technik noch hat TI die Front-Quadrant-Technik erfunden.

UND: Front-Quadrant-Technik ist EINE Armzugtechnik unter mehreren. WEDER die einzig richtige NOCH eine falsche. (Meine Anmerkung: Jede Armzugtechnik ist richtig, so lange sie dich schneller macht. Und jede Armzugtechnik hat ihre Vor- und Nachteile und besonderen Einsatzgebiete.)

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7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Mythos Nr. 6 - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Mythos Nr. 6 – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Mythos Nr. 6: TI-Schwimmen / Front-Quadrant-Technik ist Abschlagschwimmen

Diese Aussage hat mit der Unkenntnis in Sachen Armzugtechnik zu tun. Indirekt betrifft sie auch TI, da TI die Armzugtechnik Front-Quadrant als Standard-Armzugtechnik innerhalb der Lehrmethodik einsetzt.

Armzugtechnik bezieht sich hierbei ausschließlich auf den Wechselzeitpunkt der beiden Hände (oder Arme). Sprich: Wo befindet sich die linke Hand im Bewegungsablauf des Armzugs, wenn die rechte Hand ins Wasser eintaucht (oder umgekehrt).

Abschlagschwimmen: Beide Hände treffen sich ganz weit vorn vor dem Kopf (möglichst schulterbreit auseinander bitteschön!)

Typischer Eintauchpunkt klassisch gelehrter Armzugtechniken: ganz weit vorn, vor dem Kopf. Den Arm über Wasser so weit wie möglich nach vorn bringen und dann ins Wasser eintauchen. Die beiden Hände treffen sich nicht. Streckphase weitgehend über Wasser.

Eintauchpunkt von Front-Quadrant-Technik: Auf Ellenbogenbeugenhöhe des unteren Arms. Die beiden Hände treffen sich nicht. Den Ellenbogen so weit wie möglich nach vorn bringen und dort die Fingerspitzen ins Wasser eintauchen und den Arm unter Wasser so weit wie möglich nach vorn bringen. Streckphase ausschließlich unter Wasser.

Hier nochmals die Unterschiede als Tabelle

. Klassische Armzugtechniken Front-Quadrant-Technik Abschlagschwimmen
Eintauchpunkt Ganz weit vorn vor dem Kopf Auf Ellenbogenbeugenhöhe des unteren Arm, am Ende des Bewegungsumfangs des Ellenbogens (im ÜWAZ*) im nach-vorn-bringen Ganz weit vorn vor dem Kopf (schulterbreit!)
Hände Treffen sich nicht Treffen sich nicht Treffen sich (schulterbreit!)
Streckphase Hauptsächlich über Wasser Ausschließlich unter Wasser Hauptsächlich über Wasser

* ÜWAZ = Überwasserarmzug

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7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Mythos Nr. 7 - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Mythos Nr. 7 – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Mythos Nr. 7: Der Sprinter XY schwimmt TI.

Das ist meiner Meinung nach falsch, denn a) kann niemand mit TI schwimmen (siehe Mythos Nr. 1) und b) ist die (von TI als Standard gelehrte) Front-Quadrant-Technik keine Sprint-Technik, sondern wurde von australischen Schwimmern, wie Ian Thorpe, über 200m, 400m geschwommen. 200m oder 400m sind keine Sprintstrecke, sondern Mittelstrecke im Schwimmsport. Wenn Mittelstreckler oder Langstreckler ins Sprinttempo überwechseln (auf den letzten 100m oder 50m) dann wechseln sie (meines Wissens und meiner Beobachtung nach) auch die Armzugtechnik.

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7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Bonus-Mythos 8 - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Bonus-Mythos 8 – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Bonus-Mythos Nr. 8: „Schwimmen wie ein Fisch“ bedeutet in 90°-Seitlage zu schwimmen

Auch hier kann ich nur sagen: Falsch. Sechs. Setzen. Die 90°-Seitlage (bei TI heißt sie „Fish“ (oder inzwischen „Torpedo“) oder „Skate“ (oder inzwischen Spear?)) ist eine reine Übung. (Wir erinnern uns? Kraultechnik-Üben ist nicht gleich Kraulschwimmen?) In Übungen wird häufig der ein oder andere Teilaspekt übertrieben, um ihn wahrnehmbar(er) zu machen.

Nirgendwo steht, daß du beim Kraulschwimmen von 90°-Seitlage auf 90°-Seitlage rotieren sollst. Das ist auch wieder so eine Fehlinterpretation, die gern weiter verbreitet wird. Die Rotation beim Kraulschwimmen ist deutlich geringer, was selbst beim Üben-Schwimmen (dem Übertrag aus der Übung ins langsame Kraulschwimmen) in den TI-Videos ersichtlich ist.

Diese 90°-Seitlage wird lustigerweise (inzwischen) häufig als Übung im traditionellen Schwimmtraining und von anderen „Schwimmfirmen“ eingesetzt und gern mit anderen Namen belegt (und gern falsch ausgeführt…).

„Schwimmen wie ein Fisch“ ist mehr eine Metapher für eine gewisse Leichtigkeit und Mühelosigkeit im Kraulschwimmen, die sich dadurch erreichen läßt, indem du hauptsächlich lernst deinen eigenen frontalen Wasserwiderstand so gering wie möglich zu halten. Du weiter lernst im Gleichgewicht zu bleiben, was Ausgleichbewegungen reduziert (= und dadurch ebenfalls Wasserwiderstand reduziert und deinen Vortrieb erhöht). Und du lernst tatsächlich alles nach vorn in Schwimmrichtung auszurichten (anstatt links/rechts/oben/unten/hinten).

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Warum mache ich mir die Arbeit, diese Mythen über TI zu widerlegen?

Ich habe (im Alter von 38 Jahren) meinen ersten Kraulkurs bei TI Europe (diese Firma gibt es nicht mehr) gemacht und bin ein bekennender und überzeugter Anhänger der Lehrmethodik nach Total Immersion®. Mehr Informationen über mich und meine Erfahrungen mit TI findest du auf meiner Über mich“-Seite.

In meinen 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshops 1 (WS-1) nutze ich deren Lehrmethode, weil ich sie gut und sinnvoll finde, um als erwachsener Späteinsteiger noch eine gute Kraultechnik und gut Kraulschwimmen zu lernen (im Rahmen dessen, was für die meisten erwachsenen Späteinsteiger als Schwimmtraining möglich ist.)

Ich habe keinerlei Verbindung zu der Firma Total Immersion® und bin kein Franchise-Nehmer, d.h. kein durch TI zertifizierter Coach.

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7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Fazit - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Fazit – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Fazit

Ich hoffe, ich konnte mit ein paar Mythen bzw. Mißverständnissen in Sachen Total Immersion® (TI) aufräumen und für etwas mehr Verständnis sorgen. Für Fragen hinterlasse einen Kommentar oder kontaktiere mich per E-Mail.

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7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Trainingsangebot - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Trainingsangebot – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Trainingsangebot

Für erwachsene Anfänger ohne oder mit geringen Vorkenntnissen im Kraulschwimmen: Wenn du die Grundlagen einer Kraultechnik lernen willst, die dich vorwärts bringt, dann buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1).

Für erwachsene Athleten mit Schwimmzeiten (in Kraul) von 20min auf 1000m und langsamer: Lerne die Grundlagen deiner Kraultechnik so zu verbessern, daß du schneller vorwärts kommst. Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1).

Für erwachsene Athleten mit Schwimmzeiten (in Kraul) von deutlich unter 20min auf 1000m: Lerne deinen Unterwasserarmzug zu verbessern und dein Wassergefühl zu verfeinern. Verbessere so deinen Vortrieb und deine Schwimmzeiten. Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 2 (WS-2).

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7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Kontakt - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Kontakt – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Kontakt

Für weitere Informationen zu Workshops und Trainings kontaktiere mich per E-Mail unter vera (dot) honoschenko (at) schwimmstudio (dot) de

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7 Mythen über Total Immersion widerlegt - Links - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de
7 Mythen über Total Immersion widerlegt – Links – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de

Links

Kraulschwimmen – Front-Quadrant-Technik
Warum du deine Armzüge beim Kraulschwimmen zählen solltest
Schwimmen im Triathlon – Wie viele Armzüge pro Bahn?
Kraultechnische Übungen für Triathleten – Kraulabschlag schwimmen
Schwimmen im Triathlon – Einfach schneller Kraulschwimmen
So holst du das meiste aus deinen kraultechnischen Übungen heraus
Training im Triathlon – Was ich meine wenn ich von Training spreche
Buchempfehlung – Total Immersion von Terry Laughlin
Hinweis zum Gleiten im Kraulschwimmen
Schwimmen im Triathlon – Falsches Gleiten im Kraulschwimmen
Was bringt dir eine Videoanalyse für deine Kraultechnik?
Informiere dich, wie dir die 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshops helfen deine Schwimmzeiten zu verbessern
Informiere dich, wie du auch als erwachsener Anfänger mit Hilfe des 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshops 1 (WS-1) noch gut Kraul schwimmen lernst
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© 2017 Vera Bleeke. Alle Rechte vorbehalten.

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Langweilst du dich in deinem Triathlon-Training?

schwimmen-radfahren-laufen-langeweile-im-triathlon-training-veras-triathlon-blog
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Gehörst du zu den Triathleten, die das Kraulschwimmen als monoton empfinden? Suchst du nach einem wasserdichten MP3-Player, um dir die „Zeit zu vertreiben“? Bist du der Läufer oder Radfahrer mit Knöpfen im Ohr? Langweilst du dich beim Radfahren und Laufen so sehr, daß du dich selbst in der Natur mit Musikkonserven oder Hörbüchern berieseln lassen mußt?

Anstatt dich mit dem zu beschäftigen, was du tust, lenkst du dich ab von dem, was du tust. Abgesehen davon, daß es beim Laufen und Radfahren gefährlich ist, wenn du dir deiner Umgebung nicht bewußt bist.

Wie willst du irgend etwas von dem mitbekommen, von dem was du tust? Wie willst du deine Leistungen verbessern, wenn du nichts von dem mitbekommst, was du tust und dich nicht für das interessierst was du tust?

Ursachen deiner Langeweile im Triathlon-Training

Langeweile – egal ob beim Schwimmen, Radfahren oder Laufen – kommt meiner Meinung nach nur auf, wenn du als Athlet

  • nicht bei der Sache bist, sondern irgendwo anders.
  • kein Interesse hast an dem, was du tust.
  • nur irgend etwas abspulst, weil du es „mußt“. (Sinnfrage)
  • keine Ahnung davon hast, was du überhaupt machst. (Kenntnis- und Wahrnehmungsfrage)
  • eine Konsumentenhaltung hast.

Du bist nicht bei der Sache,

wenn du dich in deinem Schwimmtraining, Radtraining oder Lauftraining mit Dingen beschäftigst, die nichts mit deinem Kraulschwimmen, Radfahren oder Laufen zu tun haben. Beispielsweise mit Vorfällen in deiner Arbeit, im Studium etc., Streß mit dem Lebenspartner, finanzielle Sorgen, etc. Anstatt dich mit dem zu beschäftigen, was du tust, in dem Moment in dem du es tust, bist du mit deinen Gedanken ganz woanders.

Du hast kein Interesse an dem, was du tust,

wenn du Kraul schwimmst, Rad fährst oder läufst, aber es ist nicht das, was dich eigentlich interessiert, sondern es ist nur Mittel zum Zweck.
Du schwimmst, radelst, läufst

  • weil du jemanden oder eine Gruppe Leute treffen willst (Geselligkeit, Austausch).
  • um jemanden zu beeindrucken.
  • weil andere es machen.
  • um abzunehmen.
  • weil es im Trend liegt („in“ ist).
  • weil (was auch immer dein Motiv ist).

Hast du wirklich Interesse am Triathlon oder den Einzelsportarten? Oder warum machst du Triathlon? Wenn es dich langweilt, dann mache etwas anderes. Es gibt tausende von anderen Sportarten und noch mehr andere Beschäftigungsmöglichkeiten…

Andernfalls ist es kein Training, sondern du versuchst nur dein Gewissen zu beruhigen, damit du „etwas“ in dein Trainingsprotokoll eintragen kannst. Schwimm-, Rad- oder Lauf-Training oder technisches Üben ist etwas anderes.

Du spulst nur etwas ab, weil du es „mußt“,

  • wenn du einen Trainingsplan hast, aber nicht verstehst worum es geht.
  • wenn dir dein Trainer etwas vorgibt, aber du nicht verstehst warum du es tust.
  • wenn du Vorgaben durch Trainingsplan oder Trainer hast, aber keine Lust hast es zu tun.

Du hast eine Konsumentenhaltung, wenn

  • du dir grundsätzlich keine Gedanken um das machst, was du tust.
  • du alles nur passiv konsumierst, ohne dir jemals die Frage nach Sinn und Zweck zu stellen
  • du nur auf Spaß aus bist
  • du nur auf Abwechslung aus bist
  • du immer nur auf der Suche nach dem nächsten „Kick“ bist und dich grundsätzlich schnell langweilst
  • deine Aufmerksamkeitsspanne zu kurz ist, um dich intensiv mit etwas auseinander zu setzen

So wird dein Training wieder kurzweilig

Wenn dein Training also spannend, interessant, kurzweilig sein und vor allem deine Leistungen im Triathlon verbessern soll, dann

  • sei bei der Sache. In.Jeder.Einzelnen.Sekunde. In der du trainierst.
  • interessiere dich für das, was du tust. Vor allem deine Bewegungstechnik. Deine Hilfsmittel. Deine Umgebung (damit meine ich nicht unbedingt die Landschaft!). Alles, was dazu gehört plus die Randgebiete und blicke über deinen Horizont hinaus…
  • erfülle, das was du tust mit Sinn für dich. Mach etwas eigenes daraus.
    In einem Vereinsschwimmprogramm bekommst du kein auf dich individualisiertes Programm. Also mach etwas eigenes daraus, indem du dir eigene Fokuspunkte innerhalb der gestellten Aufgaben setzt. Beispielsweise: maximale Streckung bei jedem Armzug. Oder Kopf tief bei jeder Kraulatmung. Oder immer schulterbreit eintauchen. Oder … Setz dir einen Fokuspunkt der DICH weiterbringt, indem du an etwas arbeitest, was du noch nicht kannst. Und zwar so lange, bis du es kannst.
  • lerne, was du tust. Verstehe, was du tust. Fühle, was du tust. Erweitere deine Kenntnisse, anstatt immer nur das gleiche zu machen, was du schon kannst. Nur etwas = eine Übung, ein anderes Intensitätslevel, eine andere Strecke, eine längere Strecke, eine andere Kombination etc., das du nicht kennst und nicht kannst, bringt dich weiter und du verbesserst deine Leistungen.
    Wenn du nur immer das machst, was du kannst, wirst du dich kein Stück verbessern. Einstein hat mal gesagt: „Insanity is to do the same thing over and over again and expect different results.“
  • lege deine passive Konsumentenhaltung ab und engagiere dich aktiv in dem, was du tust. Setze dich aktiv und intensiv mit dem auseinander, mit dem, was du tust.
  • Und vor allem: Umgib dich mit Leuten (Athleten), die gut drauf sind und motiviert, das beste aus sich herauszuholen. Meide alle Jammerer, Nörgler, und Nein-Sager. Und laß dich nicht auf deren Niveau herabziehen.

Und du wirst dich nie mehr in einem Training langweilen.

Jede Menge Hinweise, wie du dein Triathlon-Training sinnvoller, zielgerichteter gestalten kannst, findest du hier auf dem Blog.

Übrigens: Das läßt sich auf alles anderen „langweiligen“ Tätigkeiten im Leben übertragen (Putzen, Bügeln, Aufräumen, Ablage, Einkommenssteuer etc.).

Es ist lange her, daß ich mich das letzte mal bei irgend etwas gelangweilt habe. Und schon gar nicht beim Radfahren, Laufen oder Schwimmen. Auch du mußt dich von nun an nie mehr in deinem Triathlon-Training langweilen 😉

Buche eine Trainingsstunde und ich zeige dir, auf was du alles achten kannst und sollst. Wie abwechslungsreich dein Schwimm- oder Lauftraining ist, wenn du dich tatsächlich mit dem beschäftigst was du tust. Und wie du allein dadurch deine Leistungen verbesserst. Wenn DU es tust.

Buche einen der 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshops oder den Kompakt-Lauftechnik-Laufworkshop und lerne die Werkzeuge kennen, mit welchen du deine Trainings im Schwimmen und Laufen für den Rest deines Lebens bereichern und verbessern kannst. Wenn DU es tust.

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Training im Triathlon – Was ich meine, wenn ich von Training spreche

Du solltest nach jeder Trainingseinheit von dir sagen können, dass du ein besserer Triathlet geworden bist, als du vor dieser Trainingseinheit warst.

Ich bin jedesmal entsetzt zu sehen, wie die meisten Triathleten ihre knappe Trainingszeit verschwenden, und trotzdem behaupten sich verbessern zu wollen…

Du verbesserst dich nicht…?

Du verbesserst dich nicht, indem du zwanzigtausendfach das wiederholst, was du schon kannst. Du verbesserst dich, indem du zwanzigtausendmal das übst, was du nicht kannst. Und wenn es dann immer noch nicht sitzt, dann wiederholst du es so lange bis es sitzt…

Wenn du nicht weiter kommst und keine Verbesserung bemerkst bei dem was du tust, dann solltest du dich fragen, ob das was tu tust a) korrekt ausgeführt ist und b) ob es wirklich etwas ist, was zu einer Verbesserung deiner Leistung beiträgt.

EIN Nutzen eines Trainers

Bist du nicht in der Lage herauszufinden warum du nicht besser wirst, dann empfehle ich dir eine oder zwei Trainerstunden zu nehmen. Ein Trainer sieht meistens auf dem ersten Blick, was deine Fehler sind und kann dir mit entsprechenden Korrekturen und Übungen helfen, deine Fehler zu verbessern. Die Arbeit bleibt jedoch bei dir. Die kann dir kein Trainer der Welt abnehmen.

Zielgerichtetes, sinnvolles Training macht keinen Spass

Ich hör dich schon maulen: Das macht aber keinen Spaß… So ein Pech aber auch. Willst du dich verbessern oder Spaß haben? Beides zusammen funktioniert leider meistens nicht. Richtiges zielgerichtetes Training, welches auf deine tatsächliche Verbesserung ausgerichtet ist, macht keinen Spaß, denn es ist harte Arbeit.

Spaß macht hauptsächlich das, was du schon kannst und worin du dich sicher fühlst. Das bringt dir jedoch keine Verbesserung. Dein Ziel ist es dich kontinuierlich zu verbessern? Dann sollte jede deiner einzelnen Trainingseinheiten darauf ausgerichtet sein dich kontinuierlich zu verbessern.

Was machen statt dessen die meisten Triathleten? Sie schwimmen 1500m im Einheitstempo Kraul und wiederholen 1500 mal dieselben Fehler. Oder sie machen eine Radausfahrt oder ein Läufchen bei dem sie sich so langweilen, dass sie sich dabei mit Musik ablenken müssen. Was für eine Verschwendung von Zeit und Möglichkeiten der Verbesserung.

Du willst bei deinem nächsten Wettkampf deine persönliche Topleistung erreichen?

Dann solltest du deine Wettkampfstrecke in und auswendig kennen, dein Wettkampftempo über deine Distanz trainiert haben, und deine Technik in deiner jeweiligen Disziplin in deinem Wettkampftempo über deine Wettkampfdistanz halten können.

Übst du schon oder trainierst du noch?

Such dir für jede Trainingseinheit, ein konkretes Ziel, welches du in dieser Trainingseinheit erreichen willst. Überlege dir konkret, wie du dieses Ziel erreichen kannst. Am besten ist es du machst dir einen entsprechenden schriftlichen Plan, wie du dieses Ziel erreichst und überlegst dir die einzelnen Schritte, die du brauchst, um dieses Trainingsziel zu erreichen. Das nennt sich dann Trainingsplan. Wenn du planlos in deine Trainingseinheit gehst, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn nichts (= keine Verbesserung deiner Leistung) dabei herauskommt.

Wenn du eine Trainingseinheit absolvierst, dann frag dich vorher, während und danach, a) was du tust/getan hast, b) was du gelernt hast und c) ob du dich verbessert hast.
Wenn du diese Fragen nicht mit positiv verwertbaren Ergebnissen beantworten kannst, dann hast du wieder einmal eine komplette Trainingseinheit erfolgreich… vergeudet.

Übe konzentriert und bewusst etwas, was du nicht kannst oder schlecht kannst. Nur dann lernst du etwas hinzu, erweiterst deine Fähigkeiten und verbesserst dich. Du verbesserst dich nicht, wenn du immer nur das machst, was du bereits kannst. Suche gezielt nach Schwachstellen in deinem Bewegungsablauf. Suche gezielt nach Möglichkeiten diese Schwachstellen zu eliminieren. Wenn du es nicht allein kannst, dann nimm die Hilfe eines Trainers in Anspruch.

Sinnvolles Training ist was anderes

Du lernst nichts, wenn du immer nur das wiederholst was du schon kannst. Such dir eine Herausforderung für jede einzelne Trainingseinheit. Trotzdem sollte dein Trainingsziel für jede Einheit mit einem angemessenen Aufwand für dich erreichbar sein. Aufgaben, die du mühelos bewältigen kannst, sind zu leicht. Aufgaben, die du noch nicht einmal ansatzweise ausführen kannst, sind zu schwer. Wie findest du das richtige Maß an Herausforderungen für dich heraus? Durch Versuch und Irrtum. Oder mit Hilfe eines Trainers.

Führe dein Training hochkonzentriert aus. Das heißt, sei 100% bei der Sache. Achte auf jedes kleine Detail in deiner Bewegungsausführung und in den sich zwangsweise ergebenden Variationen über einen gewissen Wiederholungszeitraum. Denk daran: In zyklischen Ausdauersportarten (wie Schwimmen, Radfahren, Laufen) wiederholst du jede Bewegung tausendfach, millionenfach. Du hast bei jedem Armzug, bei jeder Pedalumdrehung und bei jedem Schritt die Gelegenheit etwas besser zu machen. Nutze sie.

Richtiges Üben ist geistig anstrengend. Wenn du mit deinen Gedanken woanders bist, als bei der Bewegung, in dem Augenblick und an dem Ort, wo du sie ausführst, dann verschwendest du deine Zeit. Jeder einzelne Bewegungsabschnitt erfordert deine volle Konzentration. Das ist der Grund warum du auch geistig frisch in eine Trainingseinheit gehen solltest.

Wenn du mit wachem Verstand, aufmerksam und voll konzentriert trainierst, dann ist deine Trainingseinheit nach maximal neunzig Minuten beendet, denn spätestens dann lässt deine Konzentration nach. Es schleichen sich Fehler ein und du übst Fehler, was alles was du vorher konzentriert und korrekt geübt hast zunichte macht.

Richtiges Üben macht nicht wirklich Spaß. Wenn du Spaß hast in deinem Training, dann trainierst du zum Spaß und nicht um dich zu verbessern. Alles was keinen Spass macht, passt leider nicht zu unserer heutigen Spaßgesellschaft. Wenn du hochkonzentriert übst, um dich zu verbessern, bist du zu keiner Mikrosekunde irgendwo auf Autopilot. Wenn du abschweifst und in deiner Konzentration nachlässt, hast du verloren. Dann ist es besser entweder eine (längere) Pause zu machen oder aufzuhören.

Du schwimmst nicht zum Abschalten, du läufst nicht zum Abschalten und du fährst auch nicht Rad um abzuschalten. Training ist kein Abschalten. Training ist harte Arbeit.

Richtiges Üben macht häufig wenig Spaß, denn du wiederholst Bewegungsabläufe so oft und so lange, bis sie 100% korrekt sitzen. So lange und so oft bis sie in jedem Tempo, aber vor allem in deinem angestrebten Wettkampftempo perfekt sitzen. Und so oft und so lange bis du diese Bewegungsabläufe 100% perfekt in deinem Wettkampftempo über deine gesamte Wettkampfdistanz halten kannst. Sei mal ehrlich: Wann hast du das zuletzt gemacht?

Multipliziere das mit den drei Triathlon Disziplinen, dann weißt du was auf dich zukommt, wenn du dich tatsächlich verbessern willst. Dann erkennst du hoffentlich auch, dass du es dir nicht leisten kannst auch nur eine einzige Trainingseinheit zu vergeuden, wenn du ein ehrgeiziges Wettkampfziel erreichen willst.

Zitat Bruce Lee
Zitat Bruce Lee

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Filmtipp – I want to run

Seit heute (24.05.2012) läuft die filmische Dokumentation des Transeuropalaufs in ausgewählten deutschen Kinos an. Das härteste Ultrarennen der Welt führt 4500km vom italienischen Bari bis zum Nordkap. Die gelaufene Durchschnittsleistung liegt bei bis zu 76km pro Tag. 64 Etappen. Kein Ruhetag. Der Regisseur Achim Michael Hasenberg begleitet Achim Heukemes, Stéphane Pélissier, Elke Streicher, Joachim Hauser, Robert Wimmer, Hiroko Okiyama, Andreas Falk, Mattias Bramstång auf ihrem Weg und fasst diesen in einer 89 minütigen Filmdokumentation zusammen.

I want to run – Info bei spiegel.de

I want to run – Info bei zorrofilm.de

I want to run - Filmplakat
I want to run – Filmplakat

Wer den Film sehen möchte, muss sich wahrscheinlich beeilen, da er für das Mainstream Publikum leider von geringem Interesse sein dürfte und bald wieder aus den Kinos verschwinden wird.

Für die Münchener läuft es im Neuen Arena. Infos zu den aktuellen Spielzeiten und die Adresse findest du hier.

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Blogtipp Laufen – Der Runblogger Blog von Pete Larson

Heute stelle ich dir einen Blog aus meiner Blogroll vor, den ich abonniert habe und auch auf Twitter folge.

Möchtest du immer auf dem Laufenden gehalten werden was es an neuen Laufschuhen und neuen Laufschuh-Trends gibt? Dann solltes du öfters auf dem äußerst informativen Blog Runblogger von Pete Larson vorbeischauen.

Leider kommen die vorgestellten Laufschuhe zuerst in USA heraus und sind dann erst Wochen später hier in Deutschland über den Fachhandel erhältlich. Wer nicht so lange warten möchte, kann ja direkt in USA bestellen.

Wer ist Pete Larson?

Hier findest du seine Biografie.

Logischerweise ist er selbst ein aktiver (und ziemlich guter) Läufer und weiß aus eigener Erfahrung worüber er schreibt. Er ist im Hauptberuf Professor für Biologie und lehrt Anatomie und Leistungsphysiologie. Mit seiner Familie (bestehend aus seiner Frau, drei kleinen Kindern plus Hund) lebt er in Concord, New Hampshire in den USA. Ausserdem gibt er zu ein größeres Laufschuhproblem zu haben… ich schätze mal er hat wahrscheinlich soviele Laufschuhe wie beispielsweise ein It-Girl Pumps. („It-Girls“ sind beispielsweise Kim Kardashian oder Paris Hilton.)

Was bietet der Runblogger Blog?

Er bietet regelmäßige Infos zu von ihm getesteten Laufschuhmodellen. Was mir gefällt ist, dass er tatsächlich unabhängig von irgendwelchen Herstellern Querbeet testet was ihm zusagt. Besonders haben es ihm die Light Weight Trainer und minimalistischen Laufschuhe angetan, was auch die Laufschuhe sind, die ich bevorzuge.

Darüber hinaus finden sich immer wieder interessanten Perspektiven und/oder weiterführende Links zu aktuellen Trendthemen wie derzeit beispielsweise „Natural Running“ oder (Pseudo-)“Barfusslaufen“. Auch konnte ich schon öfter weitere lesenswerte, englischsprachige Laufblogs über seine Verlinkungen entdecken.

Neu: Das Buch von Pete Larson

Natürlich darf etwas Eigenwerbung, wie zu seinem kürzlich erschienen Buch „Tread Lightly: Form, Footwear and the Quest for Injury-Free Running.“ in Zusammenarbeit mit Bill Katovsky (der auch einen lesenswerten Blog betreibt) nicht fehlen. Sein Buch handelt natürlich – wie könnte es auch anders sein – vom Laufen.

Die Themen reichen (lt. der Info auf seinem Blog) von der Evolution des Laufens über Laufverletzungen bis zum Barfusslaufen und der Geschichte des Laufschuhs. Laufschuhtechnologie wird genauso behandelt wie die Biomechanik des Laufens. Auch über die sportgerechte Ernährung findet sich ein Kapitel und ein interessanter Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Laufverletzungen wird nachgewiesen.

In seinem Buch versucht er sich daran die Frage zu klären, warum heutige Läufer so häufig verletzt sind, aber gibt zu nicht die ultimative Antwort darauf zu haben. Mit einem multifaktoriellen Ansatz über Lauftechnik, Laufschuhe, Ernährung und vielem mehr sucht er die Ursachen zu aufzudecken.

Er beleuchtet das aktuelle Wissen bezüglich der Lauftechnik aus der Wissenschaft, vergleicht es mit dem vorhanden Wissen aus der Geschichte und versucht daraus abzuleiten inwieweit dieses Wissen uns – dem modernen Läufer – dabei helfen kann verletzungsfreier zu laufen.

Klingt doch vielversprechend für ein Erstlingswerk? Ich bin gespannt darauf es zu lesen, denn ich habe es gerade via amazon.de bestellt… und freue mich auf weiterhin viele informative Beiträge auf seinem Blog.

Hier kannst auch du es bestellen: Tread Lightly von Pete Larson und Bill Katovsky

(Achtung: Das war noch keine Buchrezension, denn gelesen habe ich das Buch noch nicht ;o))

Hier findest du ein Interview mit Pete Larson über sein Buch auf der Webseite der US-Runnersworld (Englisch).

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Was ist eine gute Zeit im Triathlon?

Da kann ich leider wieder mal nur antworten: Es kommt darauf an. Dein Wettkampfergebnis wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Ein absolutes „gut“ oder „schlecht“ gibt es meiner Meinung nicht, sondern nur eine individuelle Bewertung unter Berücksichtigung der verschiedenen Einflussfaktoren. Leistungsbewertung ist eine relativ komplexe Angelegenheit.

Worauf kommt es also an?

Auf deine Erfahrung.

Ob du ein Einsteiger, Fortgeschrittener, Profi bist.
Wenn du dich als Einsteiger mit einem Profi vergleichen willst, schneidest du immer schlecht ab. Das ist der beste Weg zur Frustration … oder zur Motivation als Fernziel…

Auf die Distanz.

Sprintdistanz. Volksdistanz. Kurzdistanz. Olympische Distanz. Mitteldistanz. Langdistanz.
Zwar lassen sich auf allen Distanzen Mittelwerte/Durchschnittswerte der Geschwindigkeiten errechnen, aber allgemein gilt: Je länger die Distanz desto langsamer das Tempo. (Wobei schnell und langsam sehr relative Werte sind und ohne konkreten Bezug nichts aussagen.) Außer rein informativ, halte ich den Vergleich von unterschiedlichen Wettkampfdistanzen für wenig sinnvoll, wenn es darum geht zu beurteilen, ob ein Wettkampf für mich gut oder schlecht gelaufen ist. Sinnvoller ist es einen Sprinttriathlon mit einem anderen Sprinttriathlon zu vergleichen, die Durchschnittswerte zu errechnen und herauszufinden, warum du auf dem einen besser abgeschnitten hast, als bei dem anderen.

Auf den Ort des Wettkampfes.

Hawaii (Hitze & Luftfeuchtigkeit). Antarktis (Kälte & Trockenheit). Mexico City (Luftverschmutzung & Höhenlage).
Das Klima deines Wettkampfortes beeinflusst deine Leistung. Wenn du ein Rennen in einem Klima absolvierst, welches nicht dem deines Trainingsortes entspricht, dann sind das härtere Bedingungen, welche die Bewertung deiner Leistung positiv beeinflussen. (Natürlich solltest du nach Möglichkeit versuchen, dich zu akklimatisieren etc.)

Auf den Wettkampf.

Unterschiedliche Wettkämpfe unterscheiden sich durch Streckenführung, Organisation, Termin.

Streckenführung: Es gibt Rundkurse, die einmal/mehrfach zu schwimmen/fahren/laufen sind. Es gibt Wendekurse (einmal hin – wenden – einmal zurück; auch mehrfach möglich). Es gibt Kombinationen davon. Die Streckenführung beeinflusst deine Leistung (Rückenwind/Gegenwind/Seitenwind; Steigungen/Gefälle; Kurven; Belag; Sonne/Schatten;). Auch psychisch kann dir eine Strecke besser oder schlechter liegen, was die subjektive Bewertung deiner Leistung beeinflusst.

Das Wetter verändert die Bedingungen und damit die Leistungsbewertung. Wenn du schlecht mit Hitze zurecht kommst, dann wird ein Wettkampfergebnis für dich individuell besser ausfallen, da die Bedingungen härter waren. Auch wenn sie für alle Teilnehmer gleich sind.

Die Organisation beeinflusst deine Leistung (und damit dein Wettkampfergebnis) insofern als Zuschauermassen, die dich anfeuern einen positiv-verstärkenden psychologischen Effekt haben. Weithin sichtbare Bojen auf dem Schwimmkurs erleichtern deine Orientierung und reduzieren die Gefahr dass du dich verschwimmst. Wenn das Rennen ohne zwischenfälle verläuft, wird deine Leistung besser sein, als wenn du z.B. wegen schlechter Absperrung durch Zuschauer/Hunde/Kühe auf der Fahrbahn ausgebremst wirst. Sinnvoll plazierte und ausreichende Verpflegungsstellen unterstützen (v.a. auf längeren Distanzen) eine gute Leistung und Endzeit.

Der Termin des Wettkampfes gibt dir deine Vorbereitungszeit vor. Ein langer Wettkampf früh im Jahr zwingt dich dazu deine Vorbereitungszeit entsprechend zu verschieben. In Europa sind die Winter relativ lang, kalt und die Tage kurz. Du musst das Training meistens nach drinnen verlegen, was von vielen Athleten als härter empfunden wird. Deine Motivation muss grösser sein, wenn dir der Winter weniger liegt. Das wertet das zukünftige Wettkampfergebnis auf.

Auf dein Training.

Viel. Wenig. Sinnvoll. Unsinnig.
Ob du deine Zeit für dich als gut oder schlecht beurteilst, steht auch im Verhältnis zu deinem Trainingsaufwand und was du im Training gemacht hast. Wenn du „nichts“ gemacht hast und trotzdem eine gute Finisherzeit hinlegst, dann halte ich das für erstaunlich. Das könnte ein Zeichen von Talent sein. Dann stellt sich mir die Frage, was du mit sinnvollem Training hättest erreichen können. Vermutlich wird dir der Wettkampf trotzdem nicht viel bedeuten, denn was sich mühelos erreichen läßt, bleibt selten als Erfolg im Gedächtnis haften. Dagegen wird sich eine Leistung, die du mit entsprechendem Aufwand, Disziplin und minutiöser Planung erreicht hast für dich mit größerer Wahrscheinlichkeit ein größerer Erfolg sein und als „gutes“ Resultat von dir bewertet werden.

Auf dein Material.

Klapprad vs. Triathlonrennbolide.
Zwar macht dein Material keine Trainingsfehler wett, aber es kann dir trotzdem die ein oder andere Sekunde oder Minute an Vorteil verschaffen. Ein Tauch- oder Surfneoprenanzug hält dich auch warm, wird dich beim Schwimmen jedoch eher behindern. Du kannst auch mit einem Mountainbike fahren, jedoch haben deine Stollenreifen einen höheren Rollwiderstand als die schmalen glatten Rennradreifen. Wenn du mit schlechterem Material als deine Konkurrenz einen guten Wettkampf ablieferst, hat das Ergebnis meiner Meinung nach eine höhere Wertigkeit.

Auf die Konkurrenz.

„Wald- und Wiesentriathlon“ vs. Traditionsveranstaltung mit prominentem Triathletenaufgebot. Wenn deine Konkurrenz leistungsstark ist, steht deine Wettkampfleistung dazu im Vergleich. Zudem kommt es auf die Teilnehmeranzahl an. Ein Platz 10 bei 1000 Teilnehmern ist wahrscheinlich eine größere Leistung als ein Platz 10 bei 10 Teilnehmern.

Auf dein Alter und Trainingsalter.

Trainingsalter ist die Anzahl der Jahre in welchen du Triathlon (oder Ausdauersport) betreibst. Wenn du dich vergleichen willst, dann ist es sinnvoll, wenn du dein Trainingsalter mit einbeziehst. Ein Vergleich ist meiner Meinung nur sinnvoll, wenn ähnliches verglichen wird.

Das heisst, vergleiche dich mit einem Triathleten, der ähnlich lang Triathlonsport betreibt wie du und nicht mit einem Profi, der dir gegenüber einen Trainingsaltervorsprung von 20 Jahren hat.

Deine Altersklasse entspricht ungefähr deinem Kalendarischen Alter. Altersklassen sind meist in 5-Jahresabschnitten ein- und nach Geschlecht (M-ännlein und W-eiblein) unterteilt.

Auf dein Geschlecht.

M-ännlein vs. W-eiblein.
Es ist ebenso wenig sinnvoll sich als 65jähriger mit einer 20jährigen zu messen als anders herum.

Das heisst also vergleiche dich (wenn) mit Triathleten, die eine ähnliche Trainingserfahrung (in Jahren) haben wie du, die in einem ähnlichen Alter sind wie du, und das gleiche Geschlecht haben wie du. Selbst dann ergeben sich noch genug Unterschiede.

Wie du siehst, wird deine Finisher-Zeit von vielen Faktoren beeinflusst. Daran misst sich auch die Qualität deines Ergebnisses. Ein absolutes „gut“ oder „schlecht“ gibt es meiner Meinung nicht.

Auch im Selbstvergleich, d.h. wenn du den gleichen Wettkampf mehrere Jahre hintereinander absolvierst, solltest du die Einflussfaktoren bei deiner Beurteilung berücksichtigen.

Steigerung nach oben (= Verbesserung) oder unten (= Verschlechterung) ist immer möglich. Ich finde es ist wichtiger herauszufinden, was das Endergebnis beeinflusst hat, gute Faktoren zu verstärken und negative Faktoren zu reduzieren oder auszuschalten.

Wenn es dich interessiert, was du theoretisch erreichen müßtest, um einen Treppchenplatz zu ergattern oder um zu sehen, wo du mit deinen Leistungen stehst, dann kannst du die Ergebnislisten der vergangenen Jahre deines Zielwettkampfes analysieren. Dank Internet finden sich die meisten Infos der letzten Jahre zum Download im Web. Leider oft nicht detailliert aufbereitet, aber ohne Fleiss, kein Preis…

Hundert prozentige Sicherheit hast du jedoch nicht, denn du weißt nicht wer im kommenden Wettkampf deine Konkurrenz ist, außer du kannst auch die aktuellen Teilnehmerlisten einsehen und kennst die aktuelle Leistungsstärke deiner Konkurrenten. Vorjahreszahlen bleiben Vorjahreszahlen. In zwölf Monaten kann sich viel ändern.

Wettkämpfe lassen sich meiner Meinung nach meistens relativ schlecht untereinander vergleichen. Der Streckenverlauf ist meist unterschiedlich (Streckenlänge, HÖhenmeter, Windanfälligkeit). Selbst bei dem gleichen Wettkampf in mehreren Jahren, spielt beispielsweise das Wetter am Veranstaltungstag mitunter eine ausschlaggebende Rolle.

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© 2012-2017 Vera Bleeke. Alle Rechte vorbehalten

Filmtipp – Iten – The Town Of The Red Dust

Ein weiterer Tipp für einen Dokumentarfilm, diesmal über die Läufer Kenias und dem bemerkenswerten „Zufall“, dass die Mehrzahl der aktuellen Weltklasseläufer im Langstreckenbereich aus der Stadt Iten in Kenia kommen. Sprache aller verlinkten Videos & Infos: Englisch.

Teaser Trailer für Iten – The Town Of The Red Dust

Dieser Film befindet sich noch im Produktionszustand (Stand 06.04.2012) und es gibt leider noch keine Info dazu, wann er fertig gestellt sein wird. Das Thema finde ich jedoch überaus interessant und ich bin äußerst gespannt darauf, wann er ausgetrahlt wird, und ob er es ins deutsche Kino oder Fernsehen schaffen wird.

Infos (übersetzt) aus dem Teaser/Trailer:

2011 wurden alle Top-20-Plätze in der Marathonweltrangliste von Kenianern besetzt.

2011 gewannen Kenianer (Männer) 83 von 100 der wichtigsten Marathons weltweit.

Von den Top 100 schnellsten Marathonzeiten aller Zeiten werden 67 von Kenianischen Läufern gehalten.

Die Bestzeiten im Mittel- und Langstreckenlauf werden zu mehr als einem Drittel von Athleten aus Kenia gehalten.

An Bevölkerungszahlen gemessen, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass so viele Spitzenläufer aus einem kleinen Tal kommen bei eins zu einer Trillion.

Diese Stadt hat mehr Weltrekordhalter produziert als jede andere Stadt auf diesem Planeten.

Warum?

Iten – Die Stadt des roten Staubs.

BTW Iten ist auch das Winter-Trainingszentrum der Läufer, die von Renato Canova betreut werden. Renato Canova ist einer DER weltklasse Coaches im Langstreckenbereich. Wer sich für ihn und seine Trainingsphilosophie interessiert, wird unter den folgenden Links fündig.

Renato Canova bei Wikipedia

1. Artikel über Renato Canova bei Runningtimes.com

2. Artikel über Renato Canova bei Runningtimes.com

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