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So hältst du dein Kraulschwimmen mit Kraultechnik-Fehler üben langsam

So hältst du dein Kraulschwimmen mit Kraultechnik-Fehler üben langsam - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de - Schwimmzeit-Manufaktur
So hältst du dein Kraulschwimmen mit Kraultechnik-Fehler üben langsam – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de – Schwimmzeit-Manufaktur

Kennst du* das auch?

* Du bist ein erwachsener Einsteiger ins Kraulschwimmen. Du hast das Kraulschwimmen erst als Erwachsener gelernt und willst es verbessern. Du bist Triathlet und willst bessere Schwimmzeiten erreichen. Oder du schwimmst um körperlich fit zu bleiben und weil es dir Spaß macht, aber du würdest dich gern verbessern um leichter (und vielleicht auch schneller) längere Strecken schwimmen zu können.

Du trainierst regelmäßig* über einen längeren Zeitraum** Kraulschwimmen.

* je nachdem was du unter „regelmäßig“ verstehst –> Trainingsprinzipien
** je nachdem was du unter einem „längeren Zeitraum“ verstehst –> Trainingsprinzipien

Vielleicht möchtest du an einem Triathlon-Wettkampf teilnehmen.

Oder an einem Freiwasserschwimmen.

Oder du möchtest eine neue persönliche Bestzeit auf einer bestimmten Strecke schaffen.

Oder einfach deinen Lieblings-Baggersee mit Kraulschwimmen entspannt durchqueren können.

Du trainierst entweder selbständig oder im Verein (z.B. Triathlon-Schwimmtraining).

Du gehst regelmäßig und längerfristig mindestens zwei mal pro Woche zum Schwimmtraining.

Du hast einen Trainingsplan* und trainierst strukturiert.

* entweder gibt ihn dir ein Trainer im Verein vor oder du hast ihn aus einer Zeitschrift, einem Buch oder dem Internet.

Und trotzdem siehst du kaum oder keine Verbesserungen deiner Leistungen.

Deine Schwimmzeiten stagnieren.

Dich beschleicht das unangenehme Gefühl, daß dich dein Schwimmtraining nicht weiter bringt.

Selbst mit harten Trainingseinheiten erreichst du keine schnelleren Schwimmzeiten.

Und du rätselst warum…

Beispiel für ein typisches Schwimmtraining

Ein typisches Schwimmtraining (ein Konditions-Trainingsplan) kann ungefähr so aussehen:

Beispiel für einen typischen Konditions-Schwimmtrainingsplan - Beitrag: So hältst du dein Kraulschwimmen mit Kraultechnik-Fehler üben langsam - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de - Schwimmzeit-Manufaktur
Beispiel für einen typischen Konditions-Schwimmtrainingsplan – Beitrag:
So hältst du dein Kraulschwimmen mit Kraultechnik-Fehler üben langsam – Veras Triathlon-Blog – Schwimmstudio.de – Schwimmzeit-Manufaktur

* Die Strecke ist willkürlich gewählt. Das ganze läßt sich auf beliebige Streckenlängen anpassen, kürzer oder länger.

Stelle dir folgende Frage:
Mit welcher Kraultechnik schwimmst du das?
Antwort:
Mit der Kraultechnik, die du hast.

Wiederholen schleift nur ein

Ein Beispiel (von vielen) für einen Kraultechnikfehler, der dich immer langsam halten wird: Überkreuzen der (gedachten) Körpermittellinie in der Eintauchphase.*

* Bitte beachte: Das betrifft JEDEN beliebigen Fehler in deiner Kraultechnik. D.h. du kannst hier jeden beliebigen Kraultechnikfehler einsetzen.

Dabei übergreifst du jedes mal die Körpermittellinie in der Eintauchphase, immer wenn du deine Hände nach dem Überwasserarmzug nach vorn gebracht hast und ins Wasser eintauchst.

Das sind die Folgen für dich:

Du (= dein Körper) pendelst bei jedem Armzug von links nach rechts. Du bist instabil.
Du erzeugst mehr frontalen Wasserwiderstand, weil du die von deinem Körper nach vorn angestellte Fläche (durch das Hin- und Herpendeln) nach links und rechts verbreiterst. Das kostet zusätzliche Kraft, Energie und/oder Zeit.
Du schwimmst mehr Strecke, wenn du ständig nach links und rechts pendelst, als wenn du tatsächlich gerade aus schwimmen würdest. Das kostet zusätzlich Kraft, Energie und Zeit.
Durch deine Instabilität verlierst du dein Gleichgewicht. Dein Gehirn mag es nicht im Ungleichgewicht zu sein. Also versucht es dich mit Ausgleichbewegungen zu stabilisieren.
Diese Ausgleichbewegungen finden sowohl im Armzug als auch im Beinschlag statt. Diese Ausgleichbewegungen erzeugen erneut zusätzlichen Wasserwiderstand zur Seite und nach unten und oben. Das kostet wieder zusätzliche Kraft, Energie und Zeit.
Durch Instabilität geht gleichzeitig die Kraftübertragung von hinten nach vorn verloren. Was erneut Kraft, Energie und Zeit kostet.
Ausgleichbewegungen im Armzug verschenken Abdruckmöglichkeiten. Das kostet erneut Kraft, Energie und Zeit.
Ausgleichbewegungen im Beinschlag verschenken Vortrieb. Das kostet erneut Kraft, Energie und Zeit.
Es kostet dich Kraft, Energie und Zeit einen Fehler in deiner Kraultechnik zu machen UND es kostet dich Kraft, Energie und Zeit diesen Fehler zu korrigieren.

Wenn du diesen Fehler in jeder Trainingseinheit bei jedem einzelnen Armzug/Beinschlag bzw. jeder einzelnen Ganzkörperbewegung wiederholst, dann lernst du perfekt mit diesem Fehler zu schwimmen.

Wiederholungen schleifen das ein, was du wiederholst.*

* Oder neudeutsch: Practice makes permanent.

Und das gilt für fehlerhafte Kraultechnik genauso wie für korrekte Kraultechnik.

Das heißt:

Ist deine Kraultechnik fehlerhaft (und du läßt sie unkorrigiert), dann wiederholst du fehlerhafte Bewegungen und schleifst dir Kraultechnik-Fehler ein. Das hält dein Kraulschwimmen mühsam, anstrengend und deine Schwimmzeiten langsam.

Ist deine Kraultechnik korrekt, dann wiederholst du korrekte Bewegungen und schleifst korrekte Kraultechnik ein. Das läßt dich leichter und schneller längere Strecken schwimmen.

Was bedeutet das für dich und deine Kraultechnik konkret?

400m Einschwimmen beliebig

Du schwimmst dich für 400m ein. Angenommen aus diesen 400m schwimmst du 200m Kr gL und 200m etwas anderes. Jedes mal, wenn du Kraul schwimmst, überkreuzt du in der Eintauchphase die Körpermittellinie.*

* Ich berücksichtige hier keine! weiter! vorhandenen! Fehler! in der Kraultechnik.

Das heißt, du hast hier 200m den Fehler: „Überkreuzen der Körpermittellinie in der Eintauchphase“ wiederholt und vertieft.

600m in 4 x 150m in
75m Beinschlag (ohne Hilfsmittel) + 50m Technische Übung + 25m Ganze Lage Sprint
1 + 3 = Kraul, 2 = Rückenkraul, 4 = Brust

Angenommen du schwimmst als Technikübung deiner Wahl „Kraulabschlag vorn“ und zwar mit dem Abschlagen der Hände – was ein Überkreuzen fördert und weiter vertieft.
Dann schwimmst 2 x 50m TÜ mit extra Überkreuzen, 2 x 25m Sprint mit Überkreuzen.

Das heißt, du hast hier weitere 150m den Fehler: „Überkreuzen der Körpermittellinie in der Eintauchphase“ wiederholt und vertieft.

500m Kr gL, Steigerung mit jeden 100m, P: 1:00min

„Überkreuzen der Körpermittellinie in der Eintauchphase“ nochmals wiederholt und vertieft.

500m in 5 x 100m Kr gL, mit Betonung auf den Armzug, auf 1:50min

Das heißt, du hast hier 500m den Fehler: „Überkreuzen der Körpermittellinie in der Eintauchphase“ erneut wiederholt und vertieft.

300m in 12 x 25m Kr gL, mit Betonung auf lange Armzüge, auf 25sek

Das heißt, du hast hier 300m den Fehler: „Überkreuzen der Körpermittellinie in der Eintauchphase“ noch ein weiteres mal wiederholt und vertieft.

200m Ausschwimmen beliebig

Ich nehme zu deinen Gunsten an, daß du da ausnahmsweise mal nicht Kraul schwimmst, sondern Brust, Rückenkraul, Rückenaltdeutsch, Tauchsprünge, Delfinsprünge, etc.

Ok.

Rechnen wir doch mal zusammen wie viele Meter du den Kraultechnik-Fehler „Überkreuzen der Körpermittellinie in der Eintauchphase“ (anstatt korrekter Kraultechnik) geübt und vertieft hast.

200m (aus den 400m Einschwimmen)
150m (aus den 600m)
500m
500m
300m

Das sind 1650m, die du „Überkreuzen der Körpermittellinie in der Eintauchphase“ vertieft und perfektioniert hast.

Herzlichen Glückwunsch.

Jetzt kannst du bestimmt besser mit dem kraultechnischen Fehler „Überkreuzen der Körpermittellinie in der Eintauchphase“schwimmen.

Kannst du deshalb besser Kraul schwimmen? Nein.

Wenn das dein Ziel ist: Dann mach so weiter.

Wenn du statt dessen tatsächlich leichter, länger UND schneller Kraul schwimmen willst, dann würde es von Intelligenz zeugen, wenn du genau daran* etwas ändern würdest.

* = Das Überkreuzen der Körpermittellinie in der Eintauchphase ABSTELLEN; und/oder die anderen Kraultechnik-Fehler, die dich an besseren Leistungen im Kraulschwimmen hindern …

MERKE:
Die Kraultechnik, die du hast, erlaubt dir die Schwimmzeiten, die du hast.
Willst du andere Schwimmzeiten, dann brauchst du eine andere Kraultechnik.

Viel Erfolg.

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29 Irrtümer über das Kraulschwimmen – Richtig gestellt – ebook
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Kraultechnik verbessern – Bist du im Widerstand?

Kraultechnik verbessern - Bist du im Widerstand? - Veras Triathlon-Blog - Schwimmstudio.de - Schwimmzeit-Manufaktur
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Was haben schnelle Boote (Rennboote, Rennyachten), schnelle Fahrzeuge (Hochgeschwindigkeitszüge, Fahrzeuge mit denen Geschwindigkeitsrekorde gebrochen werden) und schnelle Flugzeuge (Hochgeschwindigkeitsflugzeuge und Kampfjets) gemeinsam?

Sie haben alle Formen, die so weit wie möglich den Form-Luftwiderstand reduzieren. Das heißt, die Form ist lang, schmal und (relativ) spitz zulaufend.

Was haben langsame Boote (Frachtschiffe), langsame Fahrzeuge (Lastwägen, Kastenwägen) und langsame Flugzeuge (Frachtflugzeuge) gemeinsam?

Sie haben alle eine Form, die den Luftwiderstand vernachlässigt. Diese Form ermöglicht es viel Fracht zu transportieren. Sie brauchen stärkere Motoren, weil sie mehr Gewicht zu transportieren und mehr Form-Widerstand zu überwinden haben.

Was sagt dir das für deine Körperform im Kraulschwimmen?

Da würde es doch von Intelligenz und Logik zeugen, die Körperform im Wasser so widerstandsarm wie möglich zu halten, oder?

Merkwürdigerweise machen das die wenigsten erwachsenen Späteinsteiger ins Kraulschwimmen.

Sie arbeiten überwiegend mit den Methoden der Frachtschiffe, Lastwägen und Frachtflugzeuge: Die Form vernachlässigen, dafür immer mehr Kraft einsetzen.

Selbst die beste „Übung“ (die keine ist; deshalb die Anführungszeichen) um eine vorteilhafte Körperform für das Kraulschwimmen zu lernen, vernachlässigen sie sträflich: Das aquadynamische Abstoßen von jeder Wand.

Bei jedem Abstoßen von der Wand nehmen diese Athleten eine Körperform an, die den größtmöglichen Wasserwiderstand erzeugt: Den Kastenwagen. Bei jeder Bewegung von Armen und Beinen erhöhen sie den selbsterzeugten Wasserwiderstand. Sie schwimmen wie LKWs durch das Wasser.

Schnelle Schwimmer dagegen halten bereits beim Abstoßen von der Wand eine langgestreckte, schmale, möglichst spitz zulaufende Körperform dem Wasser entgegen. Auch bei jeder Schwimmbewegung halten sie diese Körperform aufrecht. So halten diese Athleten ihren (Körper-)Form-Wasserwiderstand so gering wie möglich. Das sind die Rennboote und Hochgeschwindigkeitszüge unter den Athleten.

Auch wenn du „nur“ müheloser und leichter im Wasser vorwärts kommen willst, dann gelten die gleichen Bedingungen. „Schneller“ ist dann ein willkommener Nebeneffekt.

Wasserwiderstand ist nicht gleich Wasserwiderstand.

Drei Arten des (Wasser)-Widerstands

Es gibt drei verschiedene Arten des Wasserwiderstands

  1. Formwiderstand
  2. Wellenwiderstand
  3. Reibungswiderstand

1. Der Formwiderstand

Der Formwiderstand bezieht sich auf die Körperform, die du dem Wasser in Schwimmrichtung entgegenstellst. Deshalb nennt sich dieser Widerstand auch frontaler Wasserwiderstand. Frontseite = vordere Körperseite. Diesen Widerstand erzeugst du mit der Oberfläche deines Körpers. Du öffnest mit deinem Körper eine Art Tunnel im Wasser. Und durch diesen Tunnel schwimmt dein Körper. Je größer die Fläche ist, mit der du diesen Tunnel ins Wasser „gräbst“, desto größer ist der Widerstand auf den du triffst. Die Fläche von Kopf und beiden Schultern im Wasser ist größer als die Fläche deiner Fingerspitzen. Deshalb gräbst du im Garten mit einem spitzen Spaten ein Loch in die Erde und nicht mit einer Abrißbirne.

Wie hältst du den Formwiderstand gering?

Ganz einfach. Indem du die Grundhaltung des Kraulschwimmens lernst. Dabei hältst du mühelos eine nahezu horizontale Wasserlage knapp unter der Wasseroberfläche. Das vermeidet automatisch jegliche überflüssige Bewegung zur Seite, nach oben/unten. Alles, was du tust, ist in Schwimmrichtung ausgerichtet. Diese Haltung im Gleichgewicht ermöglicht dir erst eine korrekte Verankerung im Wasser und erlaubt dir die Kontrolle über deine Bewegungen.

2. Der Wellenwiderstand

Wie der Name bereits sagt, entsteht der Wellenwiderstand hauptsächlich an der Wasseroberfläche. Dort gibt es die sichtbaren Wellen. Ein Großteil deines Körpers befindet sich unter Wasser. Über Wasser ragen nur:

  1. ein Viertel bis ein Drittel deines oberen Kopfes (während des Ausatmens)
  2. deine obere Schulter
  3. bei extrem guter Wasserlage: touchiert die obere Hüfte und der obere Oberschenkel die Wasseroberfläche
  4. die Fersen touchieren oder durchbrechen immer wieder die Wasseroberfläche
  5. der obere Arm verläßt das Wasser und taucht wieder ins Wasser ein (Überwasserarmzug)
  6. der halbe Kopf verläßt das Wasser (Längshälfte) beim Einatmen

All das verursacht Verwirbelungen bzw. Wellen an der Wasseroberfläche, wenn der Körper sich in (Vorwärts-)Bewegung befindet. Wenn du Wellen an der Wasseroberfläche erzeugst, brauchst du Kraft und verbrauchst du Energie. Je größer die Wellen (und Verwirbelungen) sind, die du erzeugst, desto mehr Kraft brauchst und desto mehr Energie verschwendest du.

Unter Wasser ist der Wellenwiderstand vernachlässigbar. Das ist mit ein Grund, warum du beim Abstoß von der Wand die höchste Geschwindigkeit erreichen kannst. Und das ist auch der Grund, warum die besten Schwimmer die erlaubte 15m Tauchphase in einem Schwimmwettkampf bestmöglich ausnutzen.

Hektische Bewegungen erzeugen vor allem viel Widerstand an der Wasseroberfläche. Hektische Athleten zeichnen sich meistens durch fehlerhafte Bewegungsabläufe aus. Der Grund dafür: Das Gehirn diktiert die hektischen Bewegungen, die verhindern sollen, daß der Athlet untergeht. Sie sind ein Zeichen von Kontrollverlust und mangelhafter Kraultechnik.

Wie hältst du den Wellenwiderstand gering?

Ganz einfach: Indem du deine Bewegungen kontrollieren lernst. Gleichgewicht (im Wasser) heißt das Zauberwort.

Wer Kontrolle über seine Bewegungen im Kraulschwimmen hat, ist in der Lage präzise seine Hände ins Wasser einzutauchen, den Eintauchpunkt und die Eintauchgeschwindigkeit zu variieren und bewußt zu verändern. Ein Athlet mit Bewegungskontrolle hat flüssige Bewegungen und schwimmt mit dem Wasser.

Wer keinerlei Kontrolle über seine Bewegungen hat, schlägt blind aufs Wasser ein. Und erzeugt so jede Menge Wellenwiderstand und Geräusche. Auch Geräusche über Wasser und unter Wasser sind eine Form von Energieverschwendung.

3. Der Reibungswiderstand

Der Reibungswiderstand ist der Wasserwiderstand, der entsteht, wenn sich das Wasser an deinem Körper reibt.
Reibungswiderstand entsteht

  1. Körperbehaarung
  2. Schwimmbekleidung (vor allem Falten, abstehende Nähte, Verzierungen, …)
  3. Schwimmbrille
  4. Haut

Wie hältst du den Reibungswiderstand gering?

Auch das ist einfach.

Der Reibungswiderstand ist sogar der einzige Wasserwiderstand, wo du dir eine Reduzierung größtenteils kaufen kannst.

1. Körperbehaarung

Hier hilft vor allem die Schwimmkappe bei Kopfbehaarung. Die wenigsten Athleten (und noch weniger Athletinnen) wollen sich nur wegen des Schwimmens eine Glatze scheren lassen.

Und das Rasieren der Beine – was Schwimmer machen.

Wer sich gute Schwimmer ansieht: Keine Gesichtsbehaarung. Alle tragen Schwimmkappen. Engst anliegende Schwimmbekleidung. Und sie sind rasiert: Keine Beinehaarung oder sonstige Körperbehaarung.

2. Schwimmbekleidung

Gut sitzende, eng anliegende Schwimmbekleidung (Es gibt einen Unterschied zwischen Schwimmbekleidung und Badebekleidung!). Inzwischen gibt es auch Hightech-Fasern, die beispielsweise das Verhalten von Haifischhaut immitieren.

Eine gut sitzende Schwimmkappe (Pflicht bei langen Haaren für Schwimmer. Für Plantscher gelten andere Regeln.) reduziert den Reibungswiderstand der Haare und verhindert, daß die Haare ständig über das Gesicht hängen (bei langen Haaren). Außerdem verhindert eine Schwimmkappe, daß die ausfallenden Haare im Wasser landen. (Oder sonstiges Zeug, das sich auf den Haaren oder der Kopfhaut befindet…)

Auch ein Neoprenanzug (Schwimmneo, nicht ein Tauch- oder Surfneo!) reduziert durch die glatte, gummierte Oberfläche den Reibungswiderstand.

Leider wird der Neoprenanzug inzwischen von den Nichtschwimmern dazu genutzt, mangelhafte Kraultechnik auszugleichen, da die Auftriebsfähigkeit des Materials verhindert, daß schlechte Schwimmer untergehen. Somit wird ein Kälteschutz zur Schwimmhilfe degradiert…

3. Schwimmbrille

Möglichst kleine und flache Schwimmbrillen aus glattem, reibungsarmen Material, ohne Schnickschnack reduzieren (neben dem Form-) auch den Reibungswiderstand.

Leider ist der Reibungswiderstand von den drei Wasserwiderständen der geringste und damit der unwichtigste. Von den hundertstel Sekunden pro 100m an Zeitgewinn profitieren die Spitzenschwimmer. Für den erwachsenen Späteinsteiger spielt der Reibungswiderstand erst eine Rolle, wenn er zu den Spitzenschwimmern gehört.

Das Paradox des Wasser-Widerstands

Wasserwiderstand ist jedoch nicht nur etwas „schlechtes“, was du vermeiden solltest. Nein. Du brauchst ihn auch. Der Wasserwiderstand hilft dir auch beim Vortrieb.

Ohne den Wasserwiderstand könntest du dich im Wasser nicht vorwärts bewegen.

Du mußt ihn fühlen und nutzen lernen, indem du lernst dich (= deinen Körper) an ihm zu verankern und nach vorn abzudrücken. So entsteht tatsächlich Vortrieb … in Zusammenarbeit mit ein paar weiteren Faktoren, die Thema des ebooks über die Kraftübertragung im Kraulschwimmen sind.

Fazit

Jetzt kennst du die drei Widerstände im Wasser MIT denen du arbeiten mußt, wenn du deine Kraultechnik verbessern und so leichter, länger und schneller Kraulschwimmen willst.

Viel Erfolg.

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Was bringt dir eine Videoanalyse für deine Kraultechnik?
29 Irrtümer über das Kraulschwimmen – Richtig gestellt – ebook
Nochmal 29 Irrtümer über das Kraulschwimmen – Richtig gestellt – ebook
Kraultechnik leicht gemacht – Band 1 – Die theoretischen Grundlagen des Kraulschwimmens – ebook
Kraultechnik leicht gemacht – Band 2 – So entstehen deine Schwimmzeiten – ebook
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(c) 2020 Vera Bleeke. Alle Rechte vorbehalten.

Willst du die ultimative Leistungsverbesserung im Kraulschwimmen wirklich?

Willst du die ultimative Leistungsverbesserung im Kraulschwimmen wirklich? - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
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Dann habe ich hier einen Tipp für dich, der dich diesem Ziel näher bringt.

Das ist etwas, was du in jeden Trainingsplan und in jeden Trainingssatz einbauen kannst.

Denn in jedem Trainingsplan sind mindestens 100m Kraul ganze Lage am Stück enthalten.

Absolut einfach.

Leicht zu verstehen.

Aber nicht ganz so leicht umzusetzen.

Wenn du WIRKLICH deine Leistungen im Kraulschwimmen verbessern willst, dann hast du (hoffentlich) bereits selbst festgestellt, daß du nicht nur irgend etwas dafür tun mußt, sondern gezielt ganz bestimmte Dinge.

Sinnvoll ist es deinen Armzug bzw. deine Ganzkörperbewegung tatsächlich zu kennen, zu verstehen, zu begreifen und verändern zu können.

Denn das ist die Art und Weise, wie du deinen Vortrieb im Wasser erzeugst.

Und den mußt du verbessern, wenn du bessere = schnellere Schwimmzeiten im Kraulschwimmen erreichen willst.

Nochmals die bekannte Formel

Schwimmgeschwindigkeit = Armzugstrecke x Armzugfrequenz

Wenn du nur einen Faktor veränderst und den anderen beibehältst, schwimmst du schneller.

In diesem Fall geht es um den Faktor: Armzugstrecke.

Wie kannst du lernen deine Armzugstrecke zu verlängern?

Ganz einfach.

Ausrüstung: Eine 25m-Bahn, eine Stoppuhr

Ausgeprägtes Körpergefühl und Wassergefühl wären nützlich, aber beides verbessert sich durch diesem Tipp mit der Zeit von allein.*

* bei korrektem Einsatz und Ausführung

Schwimme 4 x 25m mit einer lockeren Belastung.

So* als ob du 1500m schwimmen wolltest.

* damit ist deine Belastung gemeint. Das ist der gefühlte Krafteinsatz und Energieverbrauch, der sich in deiner Herz- und Atmenfrequenz bemerkbar macht.

Zähle deine Armzüge auf jeder Bahn.

Bleibt die Anzahl deiner Armzüge gleich?

Bleibt deine Belastung gleich (gering)?

Bleibt deine Zeit gleich?

Bleibt deine Armzugfrequenz gleich?

Du könntest noch weitere 14 x 100m anhängen?

Gut.

Dann machst du es richtig.

* Wenn die Armzugzahlen leicht voneinander abweichen, dann nimm den Mittelwert aus diesen 4 x 25m. Wenn die Armzugzahlen stark voneinander abweichen, dann mußt du diesen Tipp auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, denn dann hast du noch andere „Baustellen“ in deiner Kraultechnik/deiner Leistung im Kraulschwimmen, die du zuerst abstellen solltest, wenn du einen Nutzen aus diesem Tipp ziehen willst.

Jetzt hast du einen Ausgangswert deiner Armzugzahl unter einer geringen (= lockeren) Belastung.

Jetzt schwimmst du wieder 4 x 25m.

Aber jetzt versuchst du auf jeden 25m einen Armzug weniger zu schwimmen.*

* „das Spiel“ ist endlich! Aber es gibt keinen Schwimmer, der hier kein Verbesserungspotenzial hat.

Beispiel:

Du schwimmst 4 x 25m in 20 Armzügen, mit lockerer Belastung (GA1), in 25sek, mit einer Armzugfrequenz von 60/min.
Dann schwimmst du bei den 2. 4 x 25m
1. 25m in 19 Armzügen
2. 25m in 18 Armzügen
3. 25m in 17 Armzügen
4. 25m in 16 Armzügen
Belastung bleibt locker (GA1)
Armzugfrequenz bleibt bei 60/min
Dann sollte sich deine Zeit pro 25m verändern…

Alles andere sollte gleich bleiben (Belastung, Zeit, Armzugfrequenz).

Dazu mußt du deinen Armzug verlängern.

Das heißt du mußt pro Armzug mehr Strecke zurück legen.

Wie funktioniert das?

Hier ein paar Möglichkeiten:

  • Verbessere deinen Abstoß von der Wand (–> Aquadynamisch abstossen).
  • Verbessere dein Timing.
  • Verbessere deinen Rhythmus.
  • Verbessere deine Haltungen.
  • Atme weniger (du bist im GA1, das sollte kein Problem sein!).
  • Verbessere deine Kraulatmung.
  • Verbessere deinen Kraulbeinschlag.
  • Mach mehr Kraulbeinschlag.
  • Verbessere deine Streckung.
  • Füge einen Tick mehr Dynamik hinzu.
  • Betone jede Rotation.
  • Betone jeden Beinschlag.
  • Verbessere deine Gesamtkoordination.
  • Verbessere deine Kraftübertragung.

Wie du lesen kannst, hat das alles ausschließlich mit Kraultechnik zu tun.*

… und nichts mit Kraft. Denn mehr Krafteinsatz erhöht sofort deine Belastungsintensität…

Teste alles aus, was dir deine Strecke pro Armzug verlängert*, ohne daß du deine Belastungsintensität oder deine Armzugfrequenz veränderst.

* und/oder die Anzahl der Armzüge pro Bahn verringert, wie z.B. ein verlängerter/korrekter Abstoß von der Wand. Das bringt dir immer einen Vorteil im Pool.

Nur deine Zeit sollte sich verändern – sie sollte besser werden.*

* Jede schwimmzeitliche Verbesserung ist limitiert durch deinen Einsatz von Zeit, Arbeit und Intelligenz. Beispiel: Wenn du nur zwei mal pro Woche ins Wasser gehst, kannst du dich auch nur im Rahmen dieser zwei mal pro Woche verbessern.

Wird sie nicht besser, machst du etwas falsch.

Das nennt sich Rückmeldung (Neusprech: Feedback).

Das gibt es in positiv: Du machst alles richtig.

* Und deine Schwimmzeiten werden besser.

Oder in negativ: Du machst etwas falsch.

* Deine Schwimmzeiten bleiben gleich oder werden schlechter.

Dann darfst du von vorn anfangen.

So lange bist du es richtig machst.*

* Außer du willst nichts lernen und deine Leistungen im Kraulschwimmen nicht verbessern. Das bleibt natürlich immer dir überlassen…

Merke: Du darfst nur die Anzahl deiner Armzüge pro Bahn verändern.

Wenn deine Belastungsintensität steigt, hör auf.
Wenn deine Armzugfrequenz steigt, hör auf.
Wenn deine Konzentration schwindet, hör auf.
Wenn deine Zeiten langsamer werden, hör auf.

Das heißt, hör auf, bevor du anfängst Fehler zu üben.

Wenn du das tatsächlich langfristig tust und dich daran hältst, bist du auf dem besten Weg mehr über dein Kraulschwimmen zu lernen als in all den Monaten und Jahren zuvor, und so auf dem Weg zur ultimativen Leistungsverbesserung im Kraulschwimmen.

Viel Erfolg.

Trainingsangebot

Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen – Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

Lerne als erwachsener Athlet ohne Hilfsmittel tatsächlich „Kraul SCHWIMMEN“*

* anstatt mit Schwimmhilfen nur nicht „unter zu gehen“ oder „dich über Wasser zu halten“.

Lerne als erwachsener Anfänger im Kraulschwimmen die Grundlagen einer Kraultechnik, die dich vorwärts bringt.
Lerne so entspannt und locker Kraul zu schwimmen.

Optimiere als Athlet mit Erfahrung im Kraulschwimmen die Grundlagen deiner Kraultechnik, damit sie dich müheloser und schneller vorwärts bringt.

Für bessere Leistungen in Training und Wettkampf.

Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1) und lerne dir die Grundlagen einer Kraultechnik, die dich tatsächlich vorwärts bringt. Schaffe dir deine Basis für bessere Schwimmzeiten im Kraulschwimmen.

* bei (Kraul gL) Schwimmzeiten von langsamer als 18:20min/1000m (ohne Neo oder anderen Schwimmhilfen) bist du im WS-1 richtig.
Bei nachweislichen (Kraul gL) Schwimmzeiten von 18:20min/1000m und schneller (ohne Neo oder anderen Schwimmhilfen) kannst du dich für den WS-2 anmelden.

Lerne wie du die Inhalte deines Trainings so veränderst, daß sie deinem Zeitbudget gerecht werden und trotzdem bessere Schwimmergebnisse bringen. Lerne endlich richtig Kraul „schwimmen“ anstatt dich mit Schwimmhilfen nur über Wasser zu halten.

  • Du möchtest dein Verbesserungspotenzial im Detail kennenlernen? Konkrete Hinweise zu Ursachen, Folgen und Korrekturen?

Buche eine Kraultechnik-Videoanalyse*, wenn du das genau wissen willst. Und was du wie in den nächsten 6-12 Monaten verbessern müßtest, um zukünftig leichter und schneller Kraul zu schwimmen

  • Du weißt nicht, mit welchen Fokuspunkten du deine Kraultechnik verbessern mußt um leichter und schneller Kraul zu schwimmen?

Buche die Kraultechnik-Trainingspläne*, wenn du eine „Bedienungsanleitung“ haben willst, wie du deine Kraultechnik verbessern müßtest, um leichter und schneller Kraul zu schwimmen.

* Videoaufnahmen sind dazu notwendig.

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Müheloser und schneller Kraulschwimmen?

Müheloser und schneller Kraulschwimmen? - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
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Warum fällt es dir schwer Kraul zu schwimmen?

Oder besser gefragt: Warum fällt es dir schwer müheloser* Kraul zu schwimmen?

* mühelos = ohne Mühe, ohne Anstrengung, mit wenig Kraft(einsatz), mit wenig Energieverbrauch, mit normaler Atmung, entspannt, locker, leichter, lange Strecken, OHNE SCHWIMMHILFEN! (= Neoprenanzug, Pullbuoy, Pullkick, Schwimmschnorchel, Flossen etc.)

Bitte beachte: Es geht hier IMMER um das Schwimmen von längeren Strecken im lockeren Tempo (= unter einer relativ geringen Belastung). Längere Strecken = beispielsweise 1000m am Stück. Nie um Sprintstrecken unter Sprintbelastung! (= 50m oder 100m „all-out“ / „Maximalbelastung“)

Oder noch besser gefragt: Warum kannst du nicht müheloser und schneller Kraul schwimmen?

Hier einige Ursachen warum des dir schwer fällt mühelos (und schnell) Kraul zu schwimmen.

  • Du hast Angst vor dem Wasser.
  • Du hast Angst unterzugehen.
  • Du hast Probleme beim Kraulschwimmen zu atmen (einatmen und/oder ausatmen).
  • Du verbrauchst zu viel Energie bei jeder Bewegung.
  • Deine Bewegungen sind unkoordiniert.
  • Du hast fehlerhaftes Timing.
  • Du hast keine Wasserlage.
  • Du hast keine Kontrolle über deine Bewegungen.
  • Du bist verkrampft.
  • Du hast mangelhaftes Körpergefühl.
  • Du hast keine Ahnung vom Wasser (der Umgebung in der du dich bewegen willst).
  • Du verhältst dich im Wasser als wärst du an Land.
  • Du hast mangelhaftes Wassergefühl.

* kein Anspruch auf Vollständigkeit!

Die Ursachen warum es dir schwer fällt mühelos zu schwimmen sind zahlreich und vielfältig.

Die Ursachen unterscheiden sich etwas (aber nicht viel), je nachdem ob du ein erwachsener Anfänger im Kraulschwimmen bist oder ein Athlet, der schon seit Jahren „Kraul schwimmt“ und „Wettkampferfahrung“ hat.

Frag dich doch mal: Was sind deine Ursachen warum du nicht mühelos Kraul schwimmen kannst?

Wenn du hier liest und gerne müheloser und schneller Kraul schwimmen würdest, dann kannst du es bis jetzt noch nicht.

Die gute Nachricht:

Jeder Athlet* kann es lernen mühelos (oder müheloser) und schnell (oder schneller) Kraul zu schwimmen.

* egal ob Frau oder Mann, alt oder jung, 30 Jahre alt oder 70 Jahre alt, dick oder dünn, mit jahrelanger Schwimmerfahrung oder als Anfänger ohne Vorkenntnisse im Kraulschwimmen, egal ob Freizeitschwimmer, Hobbyschwimmer, Fitness-Schwimmer, Triathlet oder Freiwasserschwimmer.

Selbst wenn du schon jahrelang Kraul schwimmst, kann es sein, daß dein Kraulschwimmen trotzdem immer anstrengend ist, obwohl du keinen Sprint (100m-Sprint „vollstoff“) schwimmen willst.

Obwohl du entspannt und locker Kraul schwimmen wolltest.

Und dich am Ende eines Trainingssatzes (beispielsweise 4 x 200m GA1 oder 1000m Dauerschwimmen) trotzdem so fühlst, als ob du einen Sprint geschwommen wärst.

Warum ist es sinnvoll zuerst mühelos Kraulschwimmen zu können?

Du mußt zuerst mühelos* Kraulschwimmen können und dabei zügig vorwärts kommen,

  • BEVOR du entspannt längere Strecken Kraul schwimmen kannst
  • BEVOR du mehr Kraft einsetzt um (noch) schneller Kraul zu schwimmen
  • **

* mühelos = ohne Mühe, ohne Anstrengung, mit wenig Kraft(einsatz), mit wenig Energieverbrauch, mit normaler Atmung, entspannt, locker, leicht

** Wieder das Prinzip: Mach das Richtige richtig in der richtigen Reihenfolge… Buche den WS-1 und lerne Schritt für Schritt wie auch du dieses Prinzip für dich anwenden kannst, um müheloser Kraulschwimmen zu lernen.

Wenn eine Durschnitts-Schwimmgeschwindigkeit von 1:50min/100m (= 18:20min/1000m) schon anstrengend für dich ist, wie willst du dann eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 1:40min/100m oder 1:30min/100m auf 1000m (oder mehr) erreichen?

Auch Schulterprobleme sind ein Hinweis darauf, daß du nicht mühelos schwimmst, sondern
a) fehlerhafte Bewegungsabläufe hast und
b) zu verkrampft schwimmst.

Wenn du viel Beinschlag brauchst um nicht unterzugehen, dann kostet dich das auch sehr viel Energie.

Du verbrauchst folglich einfach zu viel Energie pro Bewegungseinheit, weil du zu viel Kraft einsetzt für die Intensität mit der du schwimmen willst.

Wenn du gern nach 25m nach Luft japsend am Beckenrand hängen willst, dann brauchst du nichts zu ändern an dem, was du tust.

Wenn du jedoch gern nicht nur 25m, sondern 50m, 100m, 200m, 400m, 800m, 1000m, 2km, 5km, 10km entspannt, locker und sicher Kraul schwimmen willst, dann solltest du die Grundlagen deiner Kraultechnik überdenken und korrigieren.

Denn dort liegt der Schlüssel zu mühelosem Kraulschwimmen auf längeren Strecken.

Und jetzt noch die schlechte Nachricht:

Du mußt es tun.

Du mußt etwas an dem, was du in deiner Kraultechnik machst, verändern wollen.

Niemand tut es für dich.

Worauf wartest du noch?

Viel Erfolg.

Trainingsangebot

Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen - Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne - Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de
Kraultechnik lernen und verbessern speziell für erwachsene Späteinsteiger ins Kraulschwimmen – Workshops, Videoanalysen und Trainingspläne – Veras Triathlon-Blog & Schwimmstudio.de

Lerne als erwachsener Athlet ohne Hilfsmittel tatsächlich „Kraul SCHWIMMEN“*

* anstatt mit Schwimmhilfen nur nicht „unter zu gehen“ oder „dich über Wasser zu halten“.

Lerne als erwachsener Anfänger im Kraulschwimmen die Grundlagen einer Kraultechnik, die dich vorwärts bringt.
Lerne so entspannt und locker Kraul zu schwimmen.

Optimiere als Athlet mit Erfahrung im Kraulschwimmen die Grundlagen deiner Kraultechnik, damit sie dich müheloser und schneller vorwärts bringt.

Für bessere Leistungen in Training und Wettkampf.

Buche den 1-Tages-Intensiv-Kraultechnik-Workshop 1 (WS-1) und lerne dir die Grundlagen einer Kraultechnik, die dich tatsächlich vorwärts bringt. Schaffe dir deine Basis für bessere Schwimmzeiten im Kraulschwimmen.

* bei (Kraul gL) Schwimmzeiten von langsamer als 18:20min/1000m (ohne Neo oder anderen Schwimmhilfen) bist du im WS-1 richtig.
Bei nachweislichen (Kraul gL) Schwimmzeiten von 18:20min/1000m und schneller (ohne Neo oder anderen Schwimmhilfen) kannst du dich für den WS-2 anmelden.

Lerne wie du die Inhalte deines Trainings so veränderst, daß sie deinem Zeitbudget gerecht werden und trotzdem bessere Schwimmergebnisse bringen. Lerne endlich richtig Kraul „schwimmen“ anstatt dich mit Schwimmhilfen nur über Wasser zu halten.

  • Du möchtest dein Verbesserungspotenzial im Detail kennenlernen? Konkrete Hinweise zu Ursachen, Folgen und Korrekturen?

Buche eine Kraultechnik-Videoanalyse*, wenn du das genau wissen willst. Und was du wie in den nächsten 6-12 Monaten verbessern müßtest, um zukünftig leichter und schneller Kraul zu schwimmen

  • Du weißt nicht, mit welchen Fokuspunkten du deine Kraultechnik verbessern mußt um leichter und schneller Kraul zu schwimmen?

Buche die Kraultechnik-Trainingspläne*, wenn du eine „Bedienungsanleitung“ haben willst, wie du deine Kraultechnik verbessern müßtest, um leichter und schneller Kraul zu schwimmen.

* Videoaufnahmen sind dazu notwendig.

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